COV Ausland

Großbritannien stellt dem gegen steigende CoV-Zahlen kämpfenden Indien dringend benötigte Beatmungsgeräte und andere medizinische Ausrüstung zur Verfügung. Wie das britische Außenministerium heute mitteilte, werden dem Land mehr als 600 wichtige medizinische Gerätschaften geschickt. Das Hilfspaket bestehe aus 140 Beatmungsgeräten und 495 Sauerstoffkonzentratoren aus überschüssigen Beständen.

Die erste Teillieferung soll bereits am frühen Dienstag in Neu-Delhi eintreffen, weitere im Laufe der Woche folgen. „Wir stehen Seite an Seite mit Indien als Freund und Partner während einer äußerst besorgniserregenden Zeit im Kampf gegen Covid-19“, erklärte der britische Premierminister Boris Johnson.

Auch EU-Kommission kündigt Hilfe an

Auch die EU-Kommission will Indien in seiner zunehmend verschärften Pandemielage mit Sauerstoff für die Patientenbeatmung und mit Arzneimitteln unterstützen. Das erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen via Twitter. Dafür laufe bereits eine Koordinierung mit EU-Mitgliedsstaaten, teile der für humanitäre Hilfe zuständige Kommissar Janez Lenarcic mit. Auch Deutschland bereite so schnell wie möglich eine Unterstützungsmission vor, sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel heute.

Wieder Rekord bei Neuinfektionen

Indien verzeichnete erneut einen Höchstwert an Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden wurden laut Daten des Gesundheitsministeriums von heute 349.691 Fälle verzeichnet. Das ist zugleich ein weltweiter Tageshöchstwert. 2.767 Menschen starben an oder mit Covid-19. Das ist die bisher höchste Todesrate in 24 Stunden in Indien. Damit stieg die Zahl der Covid-19-Toten auf 192.311. Den vierten Tag in Folge wurden mehr als 300.000 Neuinfektionen und über 2.000 Tote registriert.

„Sturm hat die Nation erschüttert“

Premierminister Narendra Modi rief alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich impfen zu lassen und vorsichtig zu sein. Nach der Bewältigung der ersten Welle sei man guten Mutes gewesen, sagte Modi heute in einer Rundfunkansprache. „Aber dieser Sturm hat die Nation erschüttert.“

Die Behörden von Indiens Hauptstadt Neu-Delhi verlängerten angesichts der Fallzahlen den Lockdown. Der Lockdown bleibe eine weitere Woche in Kraft, erklärte Neu-Delhis Regierungschef Arvind Kejriwal in einer Videobotschaft. „Die Verwüstung durch das Coronavirus geht weiter, und es gibt keine Verschnaufpause.“

Gesundheitssystem überlastet

Indien hat gut 1,3 Milliarden Einwohner, sodass sich eine vergleichsweise mäßige 7-Tage-Inzidenz von rund 132 Fällen pro 100.000 Einwohner ergibt.

Das Gesundheitssystem des Schwellenlandes ist aber völlig überlastet. Es fehlt an Betten, antiviralen Medikamenten und medizinischem Sauerstoff. Auch die Krematorien sind überlastet. „Es ist ein Tsunami“, beschrieb ein Gericht in der Metropole Delhi die Lage.

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Der US-Gesundheitsexperte und Präsidentenberater Anthony Fauci hofft, dass die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson (J&J) langfristig das Vertrauen in die Vakzine stärkt. „Ich denke, dass wir auf lange Sicht erleben werden (…), dass Leuten klar wird, dass wir Sicherheit sehr ernst nehmen“, sagte der Immunologe heute beim Sender Abc News.

Wenn irgendjemand Zweifel an der Sicherheit der verfügbaren Impfstoffe habe, könne man nun sagen: „Wir nehmen es sehr ernst, wir haben es uns angeschaut, und jetzt lasst uns weitermachen und die Leute impfen.“

J&J-Impfungen uneingeschränkt wieder aufgenommen

Die Behörden in den USA hatten Mitte April eine Aussetzung der CoV-Impfungen mit dem Wirkstoff von J&J beschlossen, nachdem in den Vereinigten Staaten in diesem Zusammenhang sechs Fälle von Hirnvenenthrombosen erfasst worden waren. Am Freitag sprach sich ein Beratergremium der US-Gesundheitsbehörde CDC dafür aus, die Impfungen mit dem Wirkstoff wieder uneingeschränkt aufzunehmen.

Das CDC und die Arzneimittelbehörde FDA folgten der Empfehlung. Auf der Website der Gesundheitsbehörde heißt es aber, dass sich Frauen, die jünger als 50 Jahre alt sind, des seltenen Risikos der Hirnvenenthrombosen nach einer Impfung mit dem Wirkstoff bewusst sein sollten und dass es auch andere CoV-Impfstoffe gebe, bei denen dieses Risiko nicht beobachtet worden sei.

In den USA wurden nach offiziellen Angaben bereits mehr als 225,6 Mio. Impfdosen verabreicht, 28 Prozent der Gesamtbevölkerung sind vollständig geimpft. 81,3 Prozent der Bevölkerung im Alter von 65 Jahren oder älter haben bereits mindestens eine Impfdosis erhalten. Mittlerweile ist jeder Amerikaner ab einem Alter von 16 Jahren berechtigt, einen Impftermin zu vereinbaren.

Ab morgen wollen Restaurants und Bars in vielen Regionen Italiens ihre Außengastronomie öffnen und Kulturstätten wieder Besucher empfangen. In Rom öffnen zahlreiche Museen. Venedigs Oper La Fenice will wieder Zuschauer einlassen, und die Uffizien in Florenz wollen schrittweise, beginnend mit dem Boboli-Garten, öffnen. Ab Dienstag sollen Besucher auch wieder den Archäologiepark der in der Antike bei einem Vulkanausbruch zerstörten Stadt Pompeji besuchen können.

Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte in der vergangenen Woche einen Fahrplan für schrittweise Lockerungen der Beschränkungen beschlossen. Die Öffnungen in Gastronomie und Kulturbereich gelten demzufolge in den gelben Zonen mit einem moderaten Infektionsgeschehen. Dazu zählen ab morgen 15 Regionen, darunter die Lombardei mit der Metropole Mailand, Latium mit der Hauptstadt Rom, die Autonome Provinz Bozen-Südtirol und die Urlaubsregion Toskana.

Streit über Ausgangsverbot

Für Streit in der Regierung sorgt unterdessen das nächtliche Ausgangsverbot von 22.00 bis 5.00 Uhr morgens. Die mitregierende Lega des früheren Innenministers Matteo Salvini forderte, diese später beginnen zu lassen. Mit den Lockerungen können mehr Kinder zum Präsenzunterricht kommen. Außerdem ist in den gelben Zonen Sport im Freien in Gruppen wieder erlaubt.

Dem Plan zufolge sollen dort ab dem 15. Mai Schwimmbäder wieder öffnen. Beginnend mit dem 1. Juni darf die Gastronomie ihre Gäste demzufolge auch drinnen bewirten, und die Menschen können in Fitnessstudios trainieren. Mit Blick auf die Fußball-EM sollen ab Juni wieder begrenzt Fans in Stadien erlaubt sein.

Ausland

Die seit acht Jahren in Albanien regierenden Sozialisten (PS) haben die Parlamentswahl heute gewonnen. Das ergab eine Befragung von Wählerinnen und Wählern nach der Stimmabgabe. Laut Exit-Polls des TV-Senders Top Channel kommt die PS auf 46,9 Prozent der Stimmen, das oppositionelle Wahlbündnis um die Demokraten (PD) auf 43,5 Prozent. Die Sozialistische Integrationsbewegung (LSI) der Ehefrau von Staatspräsident Ilir Meta, Monika Kryemadhi, schaffte 6,9 Prozent.

Ministerpräsident Edi Rama vor dritter Amtszeit

Wenn PD und LSI kein Anti-PS-Bündnis schmieden, steht Ministerpräsident Edi Rama damit vor einer dritten Amtszeit in Folge. Die vorangegangene Legislaturperiode sowie der Wahlkampf waren einmal mehr von großen Spannungen zwischen der Regierung und der Opposition geprägt. Beobachter erwarten, dass die Opposition den erneuten Sieg der PS nicht ohne Weiteres anerkennen könnte.

Das kleine Balkan-Land ist politisch tief gespalten, die verfeindeten Lager sprechen einander die Daseinsberechtigung ab. Die Opposition, angeführt von PD-Chef Lulzim Basha, wirft Rama Wahlbetrug, Korruption und Verstrickung in die organisierte Kriminalität vor. Sie organisierte Massenproteste und boykottierte das Parlament. Am Mittwoch vor der Wahl kam bei bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten beider Lager in der Stadt Elbasan ein Mann ums Leben, vier weitere wurden verletzt.

Kompromiss zwischen Lagern

Die Teilnahme der Opposition an der Parlamentswahl verdankt sich einem seltenen Kompromiss zwischen den beiden Lagern, der zu einer Reform des Wahlrechts führte. Diese soll durch den Einsatz von Techniken wie der biometrischen Wähleridentifizierung dafür sorgen, dass Wahlbetrug und Stimmenkauf zurückgedrängt werden. Bei den Verhandlungen hatten Diplomaten der EU und der USA intensiv vermittelt. Die Kommunalwahlen 2019 hatte die Opposition boykottiert.

Albanien war bis Anfang der 1990er Jahre eine stalinistische, vom Rest der Welt weitgehende isolierte Diktatur. Seitdem hat sich das Land grundlegend verändert, pluralistische und marktwirtschaftliche Verhältnisse hielten Einzug. 2009 wurde es NATO-Mitglied. Für den Beginn von EU-Beitrittsgesprächen erteilten die Staats- und Regierungschefs der Union im Vorjahr grünes Licht.

Während die US-Sanktionen gegen Russland wegen permanenter Cyberattacken gerade umgesetzt werden, läuft schon der nächste solche Angriff auf die kritische Infrastruktur der USA. Zwei Dutzend Behörden sind von einer bisher unbekannten Sicherheitslücke in VPN-Gateways der Firma PulseSecure betroffen. Über diese Geräte sind Außenstellen und Heimbüros angebunden.

Bis Freitagnachmittag mussten alle betroffenen Behörden diese Gateways in ihren Netzen überprüfen und das seitdem täglich wiederholen. Das schreibt eine Notverordnung der Cybersicherheitsbehörde CISA vor, denn die Lücke wird bereits von staatlichen Akteuren ausgenützt. In Österreich sind aktuell etwa 130 solcher Großgeräte am Netz.

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Fünf Monate vor der deutschen Bundestagswahl hat die Union aus CDU/CSU einer neuen Umfrage zufolge stark in der Wählergunst verloren und wurde von den Grünen von Platz eins verdrängt. Im „Sonntagstrend“ des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der „Bild am Sonntag“ kommen die Grünen auf 28 Prozent, die Union nur noch auf 27 Prozent.

CSU-Chef Markus Söder, der im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur gegen den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet den Kürzeren zog, legte die Latte für die Union deutlich höher. „Es muss schon ein Ergebnis sein, das deutlich über 30 Prozent liegt – näher an 35 Prozent“, sagte der bayrische Ministerpräsident der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag-Ausgabe).

Laschet sagte derselben Zeitung (Montag-Ausgabe), erstes Wahlziel der Union müsse sein, „stärkste Kraft“ zu bleiben. Bei der Wahl 2017 hatten die Schwesterparteien zusammen 32,9 Prozent erzielt.

Grüne legen sechs Prozentpunkte zu

In der Kantar-Befragung hat die Union im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte verloren. Die Grünen, deren Bundesvorstand Parteichefin Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin nominiert hat, legten dagegen um sechs Prozentpunkte zu. Die SPD verlor zwei Punkte und rutschte auf 13 Prozent.

Auch bei einer Kanzler-Direktwahl hätte Baerbock gute Karten, wie eine Insa-Befragung für die „Bild am Sonntag“ ergab. Demnach würden 30 Prozent Baerbock direkt wählen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz käme auf 20 Prozent und Laschet auf 18 Prozent.

Laschet: Grünes Programm „nicht gut“

Laschet warf den Grünen in der „Süddeutschen Zeitung“ vor, sie hätten „inhaltlich wenig zu bieten“. „Ihr Programm ist nicht gut“, das werde die Union in der Wahlkampagne herausstellen. Über die Spitzenkandidatin Baerbock sagte er: „Sie redet, ich handle.“ Die Grünen hätten 16 Jahre lang nichts beweisen müssen. Die FDP hingegen bezeichnete der NRW-Ministerpräsident als „guten Partner, mit dem man das Land voranbringen könne.“

Laschet kündigte an, die Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt der Entscheidung zu rücken. Es gehe um Entschlackung der Bürokratie, einen serviceorientierten Staat und Digitalisierung. „Wir brauchen eine neue Gründerzeit.“ Die Grünen dagegen setzen vor allem auf den Kampf gegen die Klimakrise.

Nach einer Woche Schweigen hat sich Tschechiens Präsident Milos Zeman zum Streit seines Landes mit Russland geäußert. In einer TV-Rede warnte der 76-Jährige heute vor „jeder Form von Hysterie“. Zuvor hatte die Regierung unter Ministerpräsident Andrej Babis russische Geheimdienstagenten für Explosionen in einem Munitionslager vor mehr als sechs Jahren verantwortlich gemacht. Zeman sprach von einem „Verdacht“ und plädierte dafür, weitere Polizeiermittlungen abzuwarten.

Zwei Ermittlungshypothesen

Bei dem Zwischenfall in Vrbetice im Osten Tschechiens waren zwei Menschen gestorben. Zeman zählte zwei Ermittlungshypothesen auf: Entweder erhärte sich der Verdacht gegen Russland oder es stelle sich heraus, dass es sich um einen Unfall beim unsachgemäßen Umgang mit Munition gehandelt habe. „Ich hoffe, dass wir die Wahrheit erfahren werden“, sagte der Präsident. Er schloss auch nicht aus, dass die Affäre in Wirklichkeit ein „Geheimdienstspiel mit ernsten Folgen für unser innenpolitisches Leben“ gewesen sein könnte.

Moskau fordert von Prag Entschuldigung

Zemans Aussagen belegten, „dass Prag keine wirklichen Grundlagen und Beweise hatte, um Anschuldigungen gegen Russland zu erheben“, sagte der Chef des Auswärtigen Ausschusses der Duma, Leonid Sluzki, der Agentur Interfax zufolge in Moskau. Tschechien solle sich bei Russland entschuldigen.

Gegenseitige Ausweisung von Diplomaten ausgelöst

Der Kreml bestreitet die Vorwürfe der Prager Regierung vehement. Prag und Moskau wiesen gegenseitig Diplomaten aus. Zeman wird als russlandfreundlich eingeschätzt. Im November 2017 hatte ihn sein Kollege Wladimir Putin in Sotschi empfangen. Oppositionspolitiker kritisierten, dass Zeman in seiner Rede die Arbeit der Geheimdienste in Zweifel gezogen und Desinformation betrieben habe.

Zeman steht seit März 2013 an der Spitze seines Landes. Als Präsident hat er zwar fast nur repräsentative Aufgaben, gilt aber als wichtiger Meinungsmacher in dem NATO- und EU-Mitgliedsstaat.

Trotz CoV-Restriktionen ist es heute in mehreren italienischen Städten zu Veranstaltungen anlässlich des 76. Jahrestags der Befreiung Italiens am Ende des Zweiten Weltkriegs gekommen. Staatspräsident Sergio Mattarella legte einen Kranz am „Altar des Vaterlandes“ in Rom nieder, wo der Heimat, der Freiheit, des Friedens und der Gefallenen gedacht wurde. Der Präsident rief die Italienerinnen und Italiener auf, trotz Pandemie und Wirtschaftskrise den Mut nicht zu verlieren.

Kampf gegen Nationalsozialismus als „ethisches Fundament“

Der Kampf gegen den Nationalsozialismus und Faschismus bilde das „ethische Fundament“ der italienischen Republik, die aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs entstanden sei, sagte Mattarella. Der 25. April sei ein Fest der Freiheit und der Hoffnung. Das Opfer der Generationen, die den Faschismus bekämpft hätten, sei das Fundament, auf dem die italienische Demokratie basiere.

„Ich möchte vor allem den jungen Leuten von heute sagen: Die Erinnerung und das Bewusstsein für den Schmerz, die Aufopferungen, die dunklen Zeiten, die wir im Lauf der Zeit mehrmals durchgemacht haben, halten uns vereint“, sagte Mattarella heute in Rom. Regierungschef Mario Draghi besuchte das Museum der Befreiung in Rom. Ohne das Opfer der vielen Freiheitskämpfer, würde Italien derzeit keine Freiheit und Rechte genießen, sagte er.

Im Fall des vor der Insel Bali verschwundenen Militär-U-Boots hat die indonesische Regierung das Wrack gefunden. Das teilte der Armeechef des südostasiatischen Landes, Luftmarschall Hadi Tjahjanto, heute mit. Die 53 Menschen an Bord seien tot.

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COV Inland

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 182,2 (Stand: heute, 14.00 Uhr).

Die höchste Inzidenz hat derzeit Vorarlberg (240,2), gefolgt von Wien (214,0). Am niedrigsten ist der Wert im Burgenland (99,9) und in Niederösterreich (126,3).

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Ministerien melden 2.025 Neuinfektionen

Das Gesundheits- und das Innenministerium meldeten 2.025 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand: heute, 9.30 Uhr). Diese Zahlen meldeten die Bundesländer an den nationalen Krisenstab.

10.087 Menschen verstarben bisher an den Folgen des Coronavirus. Derzeit befinden sich 1.786 Personen aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung, davon 522 auf Intensivstationen.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Wie Wien nach dem aktuell geltenden strengen Coronavirus-Lockdown – Handel und auch Museen sind aktuell gesperrt – vorgehen wird, ist noch offen. Das hat ein Sprecher des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig (SPÖ) heute auf APA-Anfrage bekräftigt. Am Dienstag soll zumindest darüber entschieden werden, was nach dem 2. Mai geschieht.

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Morgen endet in Wien und Niederösterreich der wegen des Lockdowns verordnete Fernunterricht, dann gelten im ganzen Land wieder dieselben Regeln an Schulen: An den Volksschulen gibt es grundsätzlich an fünf Tagen Präsenzunterricht, ältere Schülerinnen und Schüler haben Schichtbetrieb. Allerdings gibt es auch Ausnahmen.

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Zwei Millionen Menschen in Österreich haben mit heute zumindest die erste Teilimpfung gegen das Coronavirus bekommen. Kommende Woche wird die erste Lieferung der zusätzlichen bzw. vorgezogenen Biontech-Pfizer-Impfdosen erwartet, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sprach in einer Aussendung von einem „Impfturbo“. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) appellierte einmal mehr an alle, „sich impfen zu lassen“.

„Die Impfung ist unser wichtigster Verbündeter gegen das Coronavirus und die Pandemie“, so Mückstein. Je mehr Menschen sich impfen ließen, desto eher werde sich die Lage auf den Intensivstationen entspannen und seien weitere kontrollierte Öffnungsschritte möglich.

Es sei „sehr erfreulich, dass es bereits vor Mai gelungen ist, zwei Millionen Menschen zu impfen“, sagte Kurz. „Die zusätzlichen Impfdosen, die jetzt kommen, werden dafür sorgen, dass wir unsere Ziele schneller als erwartet erreichen.“

Inland

Dominik Nepp ist heute – mit einem Jahr Verspätung – zum neuen Obmann der Wiener Freiheitlichen gewählt worden. Er erhielt beim Landesparteitag in der Wiener Messe 97,86 Prozent der gültigen Stimmen. Beim Parteitag gilt heute unter anderem Maskenpflicht.

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SPÖ und FPÖ haben heute einen Vorstoß von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), Richterinnen und Richter künftig U-Ausschüsse leiten zu lassen, entschieden zurückgewiesen. Der SPÖ-Fraktionsführer im „Ibiza“-U-Ausschuss Jan Krainer sagte, Sobotka solle den Vorsitz wegen Befangenheit abgeben. Dafür brauche es keine Änderung der Geschäftsordnung. Auch FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker stieß in das gleiche Horn.

Krainer betonte, Sobotka habe seine Unfähgikeit zu einer objektiven und unparteiischen Vorsitzführung im APA-Interview erneut bewiesen. Darin mache sich Sobotka „wieder einmal zum Pflichtverteidiger von (Bundeskanzler Sebastian, Anm.) Kurz und (Finanzminister Gernot, Anm.) Blümel“. Sobotka stelle sich so „auf die Seite der Aktenvernichter und Vertuscher, also des Kanzlers und des Finanzministers, damit gegen die Verfassung und den Verfassungsgerichtshof“.

FPÖ sieht „Nebelgranate“

Auch die FPÖ lehnt Sobotkas Idee ab: Den Vorsitz einem Richter zu verantworten, „widerspricht jeglicher parlamentarischen Gepflogenheit“, meinte FPÖ-Fraktionschef Hafenecker in einer Aussendung. „Diese Nebelgranate soll eigentlich nur vom eigenen Versagen und seinen Verstrickungen im Untersuchungsgegenstand des ‚Ibiza‘-Untersuchungsausschusses ablenken.“

Sobotka kann sich Leitung durch Richter vorstellen

Sobotka wünscht sich die Leitung künftiger U-Ausschüsse in den Händen von Richtern. „Es ist eine zentrale und wichtige Aufgabe, aber ich muss das nicht tun“, sagte er im APA-Gespräch. „Es ist in der Verfahrensordnung vorgesehen, weshalb es mich verpflichtet. Dem leiste ich natürlich Folge. Wenn sich die Fraktionen auf eine Änderung einigen, kann ich damit gut leben.“

Die für den Herbst ins Auge gefasste Geschäftsordnungsdiskussion für U-Ausschüsse begrüßte er: „Die Position, dass den Vorsitz ein Richter übernehmen soll, könnte ich gut annehmen. Aber darauf müssten sich die Parteien verständigen.“ Für Sobotka, der derzeit selbst den Vorsitz führt, ist die Situation derzeit „persönlich nicht angenehm, wenn man permanent attackiert oder als der Super-GAU des Untersuchungsausschusses bezeichnet wird“.

Verständnis für gelöschten Kurz-Kalender

Dass Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) seinen Kalender nicht liefern kann, da dieser gelöscht worden sei, akzeptiert Sobotka. „Aber dass man an den Ausschuss liefern muss, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.“ Eine Leermeldung sei nun einmal eine Leermeldung, so Sobotka zu den von den Oppositionsfraktionen im U-Ausschuss geforderten Unterlagen, die nun auch der Verfassungsgerichtshof (VfGH) für eine Entscheidungsfindung angefordert hat.

Dass Terminkalender, auch aus dem Kanzleramt, gelöscht werden, versteht Sobotka, denn: Dienstliches werde ohnehin veraktet, und Privates lösche auch er regelmäßig, so Sobotka.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI), die wichtigste und älteste Verbraucherschutzorganisation des Landes, wird heuer 60 Jahre alt – und kämpft nach wie vor ums finanzielle Überleben. Vorhaben und Versprechen vergangener Regierungen, den VKI solide auszustatten, verliefen im Sand. Auch im Programm von Türkis-Grün ist die Rede von dauerhafter Finanzierung des VKI, umgesetzt ist das jedoch noch nicht. Wie soll bzw. sollte es weitergehen? Ein Rundruf bei allen Parteien im Nationalrat.

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Chronik

Bei einem Arbeitsunfall in Riegersburg im Bezirk Südoststeiermark hat sich gestern ein Mann schwer verletzt: Der Traktor des 61-Jährigen hatte sich auf einem steilen Wiesenstück mehrmals überschlagen – der Mann wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt.

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Am Wochenende hat sich ein 16-Jähriger ohne gültigen Führerschein eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Dornbirn (Vorarlberg) geliefert. Auf der Flucht durchbrach er mehrere Straßensperren der Polizei, ehe die Fahrt mit einer Fontalkollision mit einem Dienstfahrzeug in Hohenems endete.

Mehr dazu in vorarlberg.ORF.at

Zwei Pkw-Insassen sind bei einem Zusammenstoß von zwei Autos heute Früh auf der Westautobahn (A1) bei St. Pölten ums Leben gekommen. Fünf Personen wurden teilweise schwer verletzt. Offenbar dürfte es sich um einen Geisterfahrerunfall handeln.

Mehr dazu in noe.ORF.at

In Pettenbach in Oberösterreich verstarb gestern ein Mann bei einem Motorradunfall. Ein 67-Jähriger hatte sich mit seinem Fahrzeug überschlagen. Trotz intensiver Bemühungen der Rettungskräfte verstarb der Mann an der Unfallstelle.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

Bei der Kollision mit einem Pkw in Gnas im Bezirk Südoststeiermark wurde gestern ein Vespa-Fahrer schwer verletzt. Die Autolenkerin hatte den 58-Jährigen übersehen.

Mehr dazu in steiermark.ORF.at

In Helpfau-Uttendorf fuhr unterdessen gestern ein 35-jähriger Alkolenker auf die Gleise der Mattigtalbahn auf. Anschließend schlief er in seinem Auto ein.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

Nach einem Brand auf der Coronavirus-Station eines Krankenhauses in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist die Zahl der Todesopfer auf 82 gestiegen. Das sagte ein Mitglied der staatlichen Menschenrechtskommission heute. Zunächst hatten Augenzeugen von mindestens 20 Todesopfern gesprochen. 110 weitere seien verletzt worden, teilte das Innenministerium der staatlichen Agentur INA zufolge mit.

Sauerstoffflaschen offenbar falsch gelagert

Der Brand sei durch die Explosion falsch gelagerter Sauerstoffflaschen ausgelöst worden und hatte sich wegen des Fehlens einer Brandschutzanlage schnell ausgebreitet.

Zahlreiche Patienten auf der Station seien gerettet worden, sagte der Leiter der Zivilschutzbehörde laut der staatlichen Nachrichtenagentur INA. Die Flammen seien mittlerweile gelöscht, sagte Kadhim Bohan weiter.

Feuer brach in der Nacht aus

Das Feuer in der schweren Covid-19-Fällen vorbehaltenen Intensivstation brach mitten in der Nacht aus, wie vom Klinikpersonal zu hören war. An den Betten der rund 30 Patienten hielten demzufolge Dutzende Angehörige Wache. Die Flammen breiteten sich auf mehrere Stockwerke aus. „Die Mehrheit der Opfer starb, weil sie bewegt und von den Beatmungsgeräten getrennt werden mussten“, teilte die Zivilschutzbehörde mit. Andere seien an Rauchgasvergiftungen gestorben.

In Onlinenetzwerken löste das Unglück Erschütterung und Kritik aus. Viele Nutzer forderten, Gesundheitsminister Hassan al-Tamimi müsse seinen Posten räumen. Bagdads Gouverneur Mohammed Dschaber verlangte vom Gesundheitsministerium die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses, „damit diejenigen, die ihren Job nicht gemacht haben, zur Rechenschaft gezogen werden“.

Umwelt & Klima

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom will die umstrittene Fracking-Methode zur Förderung von Erdöl ab 2024 verbieten. Die kalifornische Behörde für natürliche Ressourcen solle spätestens ab Jänner 2024 keine Fracking-Förderlizenzen mehr ausstellen, teilte Newsom gestern (Ortszeit) mit.

Außerdem soll die Behörde für Luftreinhaltung den Angaben zufolge prüfen, wie die Ölförderung schrittweise zurückgefahren und bis spätestens 2045 völlig eingestellt werden könne. Kalifornien wäre damit nach bisheriger Planung der erste US-Bundesstaat, der vollständig aus der Ölförderung aussteigt.

Der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA zählt zu den größten Erdölförderern im Land. Fracking macht derzeit rund 17 Prozent der kalifornischen Öl- und Gasförderung aus. Die Methode ist wegen ihrer Auswirkungen auf die Umwelt besonders umstritten.

ZIB2

Die angekündigten und die tatsächlichen Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele. Die ZIB2 spricht in Hamburg mit dem Klimaforscher Mojib Latif (Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung).

Schlechte und gute Nachrichten zur Coronavirus-Lage

In Vorarlberg werden die Maßnahmen im Bregenzerwald und in Lustenau verschärft. In Österreich konnten bisher zwei Millionen Menschen geimpft werden.

Zwingt Netflix Hollywood in die Knie?

Anlässlich der Oscar-Verleihung sieht sich die ZIB2 den Kampf der traditionellen Filmstudios gegen Onlinestreamingdienste an.

ZIB2 am Sonntag mit Martin Thür, 21.50 Uhr, ORF2

Mail an die ZIB2

Textfassung: Zeit im Bild

Kultur

Heute werden in Los Angeles zum 93. Mal die Oscars vergeben. ORF.at hält Filmfans mit einem Liveticker minutenaktuell auf dem Laufenden und bringt außerdem Storys zu den Preisträgerinnen und Preisträgern, den prämierten Filmen sowie Hintergrundberichte über die Oscar-Verleihung. Die Liveübertragung startet in der Nacht auf morgen um 0.30 Uhr in ORF1. ORF-Kulturjournalistin Lillian Moschen und Filmexperte Alexander Horwath führen in bewährter Manier durch die Verleihung.

Nachberichte zur Preisverleihung gibt es morgen in den ZIBs sowie den Ö1-Journalen und der FM4-„Morning Show“. Am Abend bringt der „kulturMontag“ eine Analyse zur Preisverleihung – alle Infos zur Oscar-Berichterstattung des ORF in tv.ORF.at.

„Nomadland“ und „Mank“ Favoriten

Das Nominiertenfeld ist dieses Jahr so divers wie noch nie. Als Favorit gilt das Roadmovie „Nomadland“ der in Peking geborenen Regisseurin Chloe Zhao (39). Die meisten Nominierungen hat David Finchers „Mank“ bekommen, in dem Gary Oldman als Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz mit Orson Welles um das Skript für „Citizen Kane“ ringt.

Zum ersten Mal sind nur zwei Männer in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ weiß. Die Altvorderen Anthony Hopkins und Gary Oldman konkurrieren gegen Riz Ahmed („Sound of Metal“), Steven Yeun („Minari“) und den im August 2020 verstorbenen Chadwick Boseman („Ma Rainey’s Black Bottom“). Auch bei den Schauspielerinnen sind mit Viola Davis (ebenfalls für „Ma Rainey’s Black Bottom“) und Andra Day (für „The United States vs. Billie Holiday“) zwei von fünf Nominierten schwarz.

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Bei der Oscar-Verleihung in der Nacht auf morgen in Los Angeles darf auch Wien quasi auf eine goldene Statuette hoffen. Denn die Filmmusik für zwei nominierte Streifen wurde in Studios auf dem Wiener Rosenhügel aufgenommen.

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Kultureinrichtungen und speziell Museen sind in Zeiten der Pandemie zu großen Sehnsuchts-, ja fast schon Fernwehorten geworden. Dass sich Sehnsucht und Fernweh an einen Ort vor der eigenen Türe richten können, das will die ORF-Serie „Museum für Zwei“ erkunden.

Die Idee: Ein Promi besucht den Hausherrn oder die Hausherrin eines Museums. Und zusammen geht es auf Entdeckungsreise. Entstanden ist daraus schon eine Topografie der heimischen Museumslandschaft, die noch von Monat zu Monat wachsen wird. Und die zu ganz neuen Entdeckungsreisen einlädt. Auch an die scheinbar unmöglichsten Orte des Landes.

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Die Salzburger Pfingstfestspiele werden heuer programmgemäß über die Bühne gehen. „Ja, sie werden stattfinden, darüber sind wir uns im Direktorium mit Cecilia Bartoli, der Prinzipalin des Festivals, einig“, erklärte die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, im „Kurier“ (Sonntag-Ausgabe).

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Wirtschaft

Holz wird als Baustoff immer beliebter. Die Folge: Der Preis für Bretter, Latten und Staffeln ist auf einem historischen Hoch. Gut für Waldbesitzer und Sägewerke, schlecht für Zimmereien und Holzbauformen. Sie müssen sich auf längere Lieferzeiten einstellen.

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In der Coronavirus-Kise sind Selbstbedienungshütten mit bäuerlichen Lebensmitteln bei den Konsumentinnen und Konsumenten gefragt, 160 gibt es in Kärnten. Doch der Markt wird zunehmend enger: Billa stellte in vier Orten in Oberkärnten Regionalboxen auf. Kritik kommt von den Bauernvertretern.

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Sport

Vier Tage nach dem 2:3-Ausrutscher bei der WSG Swarovski Tirol ist Serienmeister Red Bull Salzburg in der tipico-Bundesliga auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Patson Daka (13.) und Mergim Berisha (48.) sorgten heute bei RZ Pellets Wolfsberg trotz gut 20-minütiger Unterzahl für einen 2:1-(1:1)-Erfolg, der auch höher hätte ausfallen können. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger Rapid, das die Wattener mit 4:0 (1:0) abfertigte, beträgt weiter acht Punkte.

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RB Leipzig hat die Minimalchance auf den deutschen Meistertitel gewahrt und Platz zwei wohl endgültig abgesichert. Das Team von Coach Julian Nagelsmann setzte sich heute ohne Marcel Sabitzer und Konrad Laimer zu Hause gegen den VfB Stuttgart mit 2:0 durch. Leipzig rückte damit an Leader Bayern München drei Runden vor Saisonende wieder bis auf sieben Punkte heran. Die Münchner hatten mit David Alaba gestern eine vorzeitige Titelentscheidung mit einer 1:2-Niederlage in Mainz verpasst.

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Weltmeister Sebastien Ogier hat sich mit Können und Glück hauchdünn den Sieg bei der Kroatien-Rallye gesichert. Der Franzose profitierte heute im Finish der WM-Premiere Kroatiens von einem Ausrutscher seines walisischen Toyota-Teamkollegen Elfyn Evans.

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Noch finden ja sämtliche Sportbewerbe hinter verschlossenen Toren statt – nicht so für David Hinteregger: Seit Beginn der CoV-Pandemie wurde die Wohnung des Sturm-Fans im Grazer Stadionturm mit Blick aufs Spielfeld zu einer Art privaten VIP-Loge.

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Science

Bäume und Blumen als intelligente Wesen: Seit einigen Jahren beschäftigt sich auch die Kulturwissenschaft stärker mit der Gemeinschaft der Pflanzen. Wie dieses Forschungsprogramm unser Weltbild verändert hat, beschreibt die Literaturwissenschaftlerin Isabel Kranz in einem ORF.at-Gastbeitrag.

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Leute

Der israelische Modeschöpfer Alber Elbaz ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Das teilte der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont heute mit. „Mit Schock und enormer Traurigkeit hörte ich von Albers plötzlichem Tod. Alber hatte einen wohlverdienten Ruf als eine der hellsten und beliebtesten Persönlichkeiten der Branche“, so Richemont-Chef Johann Rupert.

Designer Alber Elbaz
Reuters/Gonzalo Fuentes

Richemont ist an Elbaz’ Modelabel AZ Factory beteiligt. Details zur Todesursache wurden bisher nicht bekanntgegeben. Elbaz arbeitete während seiner Karriere in mehreren Modehäusern. Nach Stationen bei Guy Laroche und Yves Saint Laurent war er viele Jahre lang für das Modehaus Lanvin tätig.

Bei den Pariser Haute-Couture-Schauen im Jänner galt Elbaz viel Aufmerksamkeit, da er sein erstes eigenes Label AZ Factory lancierte. In seiner „Show Fashion“ erklärte er sein Konzept: Mode, die mit Technologie Hand in Hand geht. So entwickelte Elbaz beispielsweise spezielle Jersey-Stoffe, die den Körper durch verschiedene Elastizitätsstufen individuell in Form bringen können. Richemont-Chef Rupert sagte: „Ich war immer von seiner Intelligenz, Sensibilität, Großzügigkeit und ungezügelten Kreativität fasziniert.“

Lifestyle