Inland

Als letzte Partei hat NEOS heute Mittag den Wahlkampfabschluss zur Wahl des oberösterreichischen Landtags zelebriert. Noch einmal positionierte sich NEOS als Partei der Transparenz und Kontrolle. Entscheidend ist allerdings die Frage, ob NEOS der Einzug in den Landtag gelingt.

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Abschluss bei FPÖ und SPÖ schon gestern

Die FPÖ feierte schon gestern Abend ihren Wahlkampfabschluss im Design Center Linz. Bundesparteichef Herbert Kickl kritisierte ÖVP und Grüne. Migration und das Coronavirus waren die dominierenden Themen. Auch bei Spitzenkandidat Manfred Haimbuchner.
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Auf dem Linzer Hauptplatz tauchte die SPÖ ihre Bühne für den Wahlkampfendspurt ganz in Rot. SPÖ-Spitzenkandidatin Birgit Gerstorfer reichte beim Wahlkampfabschluss gestern Abend enttäuschten Christlich-Sozialen die Hand.
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Aufruf zum Endspurt bei ÖVP und Grünen

Schon am Donnerstag hatten ÖVP und Grüne ihre großen Wahlkampfschlussveranstaltungen über die Bühne gehen lassen: Jene der ÖVP wurde in der Heimatgemeinde von Landeshauptmann Thomas Stelzer in Wolfern im Bezirk Steyr-Land abgehalten. Als zentrale Herausforderung für die Zukunft nannte Stelzer den Klimaschutz – allerdings „mit Hausverstand“, wie er den Grünen ausrichtete.
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Bei sonnigem Herbstwetter riefen die oberösterreichischen Grünen den Endspurt aus. Rund 150 Funktionäre und Unterstützer versammelten sich in einer engen Gasse in der Linzer Innenstadt, um sich noch einmal für die letzten Meter bis zur Wahl zu motivieren.

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Der 23-jährige Richard Tiefenbacher ist neuer Chef der Gewerkschaftsjugend. Er wurde heute mit knapp 82 Prozent zum geschäftsführenden Vorsitzenden der ÖGJ und damit zum Vertreter von rund 40.000 Lehrlingen gewählt, hieß es in einer Aussendung. Der Niederösterreicher folgt auf Susanne Hofer. Er ist Bürokaufmann bei der Stadt Wien und will sich vor allem für eine qualitativ hochwertige Lehrlingsausbildung und deren Aufwertung einsetzen.

Die Grünen pochen auf einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz für alle Eltern ab dem ersten Geburtstag des Kindes. Sie freue sich, „dass die ÖVP hier nun endlich umdenkt und unsere Forderungen fortan unterstützt“, meinte Meri Disoski, stellvertretende Klubobfrau und Frauensprecherin der Grünen, heute in einer Aussendung. Wirtschaftskammer-Generalsekretär und ÖVP-Mandatar Karlheinz Kopf hatte im Nachrichtenmagazin „profil“ einen Rechtsanspruch gefordert.

Die Wirtschaftskammer setzt sich schon länger für einen Ausbau der Kinderbetreuung ein, zuletzt hatte etwa Vizepräsidentin Martha Schultz im Rahmen einer gemeinsamen Sozialpartner-Initiative einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem ersten Geburtstag bis zum 14. Lebensjahr, „flächendeckend und leistbar“, verlangt.

„Wir haben ein Riesenarbeitskräftepotenzial bei Frauen“, erklärte nun APA-Angaben zufolge Kopf, viele Frauen wollten mehr arbeiten, könnten aber wegen fehlender Kindergartenplätze nicht. „Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung – zuerst ab dem zweiten Geburtstag des Kindes, dann ab dem ersten Geburtstag des Kindes“, so Kopf, der zu Vorbehalten in der eigenen Partei anmerkt: „Ja, dafür müssen manche umdenken.“

Zu den Auswirkungen der CoV-Pandemie auf Schülerinnen und Schüler zählt ein signifikanter Anschieg bei psychosozialen Erkrankungen. Aus diesem Grund werden in Wien nun die Sozialarbeitskräfte um 20 Prozent aufgestockt – das haben Bund und Stadt vereinbart.

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COV Inland

Nach den Schülerinnen und Schülern wird nun auch für die restlichen künftigen K1-Kontaktpersonen die Coronavirus-Quarantäne entschärft. Wie das Gesundheitsministerium per Aussendung mitteilte, wird ab dem 27. September die behördliche Absonderung von 14 Tagen auf zehn Tage verkürzt. Zudem ist ein „Freitesten“ mittels PCR-Test für K1-Kontaktpersonen dann bereits ab dem fünften Tag der Quarantäne möglich.

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Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 132,6 (Stand: heute, 14.00 Uhr).

Am höchsten ist die Zahl in Oberösterreich (177) und Wien (175,5). Am niedrigsten ist der Wert im Burgenland (63,8) und in Tirol (91,3).

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Ministerien melden 2.145 Neuinfektionen

Das Gesundheits- und das Innenministerium meldeten 2.145 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand: heute, 9.30 Uhr). Diese Zahlen nannten die Bundesländer dem nationalen Krisenstab.

Landesweit verstarben bisher laut Ministerium 10.961 Menschen an den Folgen des Coronavirus. Derzeit befinden sich 864 Personen aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung, davon 227 auf Intensivstationen.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Der Bezirk Braunau (Oberösterreich) hat am Wochenende die erste Hürde auf dem Weg zum Ende der seit einer Woche geltenden CoV-bedingten Ausreisekontrollen genommen.

Die Impfquote im Bezirk erreichte 50 Prozent, hieß es heute aus dem Büro von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Am Vortag war diese mit 49,9 Prozent noch knapp darunter gelegen.

Wenn die 7-Tage-Inzidenz im Bezirk die Zahl 300 unterschreite, würden die Kontrollen enden, teilte der Sprecher mit. Heute lag dieser Wert laut Covid-19-Dashboard des Landes Oberösterreich noch bei 311,8.

Der leichte Abwärtstrend bei den Coronavirus-Neuinfektionen dürfte sich vorerst fortsetzen. Darauf deuten zumindest die österreichischen Abwasserdaten hin. Diese werden regelmäßig analysiert, um Aufschluss über das Infektionsgeschehen zu erhalten.

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Ausland

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat eine Kontaktaufnahme der Behörden im westafrikanischen Mali zu einem privaten russischen Militärunternehmen bestätigt. „Sie haben sich an eine private Militärfirma aus Russland gewandt“, sagte Lawrow in New York. In Frankreich und anderen westlichen Ländern hatten zuletzt Berichte über einen möglichen Einsatz von Truppen der russischen Söldnerfirma Wagner in Mali große Besorgnis ausgelöst.

Es mehrten sich Stimmen, in einem solchen Fall zu prüfen, ob man sich nicht mit seinen Truppen aus Mali zurückzieht. Zur Erläuterung sagte Lawrow der Agentur Interfax zufolge heute bei einer Pressekonferenz am Rande der UNO-Vollversammlung: „So, wie ich das verstehe, im Zusammenhang damit, dass Frankreich sein militärisches Kontingent erheblich kürzen möchte, das sich dort aufhielt und (…) Terroristen bekämpfen sollte.“ Den Namen Wagner nannte Lawrow nicht. Er betonte lediglich, dass Moskau mit Malis Kontakt zu der privaten Militärfirma nichts zu tun habe.

Regierung sprach von Gerüchten

Die malische Regierung hatte vor rund einer Woche erklärt, dass es sich bei den angeblichen Plänen, die russische Söldnerfirma Wagner anzuheuern, lediglich um Gerüchte handle. Nach Informationen aus der Hauptstadt Bamako soll es der durch einen Putsch an die Macht gekommenen Führung vor allem um den eigenen Personenschutz gehen.

Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich ist in Mali mit besonders vielen Soldaten präsent. Es setzt sich für eine Stabilisierung der Sahel-Region ein. Zuletzt heiße es aber, ein größerer teil der Soldaten sollen abgezogen werden.

Warnung vor Wagner

Auch das Bundesheer ist an zwei internationalen Einsätzen in Mali beteiligt – an der EU-Ausbildungsmission EUTM und an der UNO-Mission MINUSMA. EUTM hat nach eigenen Angaben 15.000 malische Soldaten geschult. Der Erfolg gilt als mäßig, teils fehlt es in Mali schon an der Buchführung, wo Soldaten, Sold und Waffen geblieben sind.

Die Verteidigungsminister von 13 europäischen Ländern hatten erst am Freitag einen möglichen Einsatz der russischen Söldnertruppe Wagner in Mali als „inakzeptabel“ zurückgewiesen. „Wir werden es nicht hinnehmen, dass die Wagner-Gruppe im malischen Theater auftritt“, sagte der schwedische Verteidigungsminister Peter Hultqvist bei einem Treffen der Europäischen Interventionsinitiative (EI2) am Freitag in Stockholm. Österreich gehört der Initiative nicht an.

Zum Schluss des Bundestagswahlkampfs hat die scheidende deutsche Kanzlerin Angela Merkel nochmals mit Nachdruck für Unionskanzlerkandidat Armin Laschet und Stimmen für CDU und CSU geworben. „Es geht morgen darum, dass Deutschland stabil bleibt“, sagte sie heute beim letzten Wahlkampfauftritt zusammen mit Laschet in dessen Heimatstadt Aachen. „Und es ist nicht egal, wer Deutschland regiert.“ SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sprach an seinem Wohnort und Wahlkreis Potsdam.

Laschet warnte erneut vor einer Beteiligung der Linken an einer Regierung im Bund. Die Linke wolle raus aus der NATO und „eine andere Republik“. Er prophezeie, „wenn es morgen eine Mehrheit gäbe für Rot-Rot-Grün, werden sie es machen“. Deshalb müssten die letzten Stunden genutzt werden, jeden darauf hinzuweisen: „Wenn Ihr Stabilität in Deutschland wollt, muss morgen die CDU/CSU auf Platz eins liegen.“

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel neben CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet
AP/Martin Meissner

Merkel lobte Laschets Führungsstil und seinen Beitrag für die Einigung Europas. Er habe als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen erfolgreich geführt. Wo immer er „steht und geht, wo immer er zu uns gesprochen hat“, habe er auch über das Einigungswerk der Europäischen Union gesprochen. Laschets Handeln sei geprägt davon, „Brücken zu bauen und die Menschen mitzunehmen“. Er habe in seinem ganzen politischen Leben gezeigt, dass er für Zusammenhalt und die CDU stehe, nicht nur theoretisch, „sondern mit Leidenschaft und Herz“.

Mit Scholz „wird das Leben bezahlbar“

Scholz stellte in Potsdam noch einmal die Sozialpolitik in den Mittelpunkt. Mit ihm als Bundeskanzler werde „das Leben bezahlbar“, sagte Scholz heute in der brandenburgischen Hauptstadt. Er sprach die Themen Wohnung, Pensionen und Mindestlohn an. Zudem ging Scholz auf den Kampf gegen die Klimakrise ein.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz bei seiner Rede in Potsdam
Reuters/Hannibal Hanschke

Der SPD-Kanzlerkandidat hielt in Potsdam nur eine sehr kurze Rede; das Publikum konnte anschließend aber Fragen stellen. Scholz sagte, er werde sich dafür einsetzen, dass es in Deutschland genug bezahlbare Wohnungen gebe.

Auch andere Parteien nutzten den Tag vor der Wahl noch für Kundgebungen. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hatte heute keine offiziellen Wahlkampfveranstaltungen mehr.

Rund eine Woche nach der von Manipulationsvorwürfen überschatteten russischen Parlamentswahl haben Hunderte Menschen in Moskau gegen das Ergebnis protestiert. Nach Einschätzung eines Reporters der dpa versammelten sich mehr als 1.000 Menschen auf dem zentralen Puschkin-Platz.

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die Kommunistische Partei, die bei der Abstimmung am vergangenen Wochenende den zweiten Platz hinter der Kreml-Partei Geeintes Russland belegt hatte. Präsident Wladimir Putin lobte indes die Wahl in seinem Land vor rund einer Woche als frei und fair.

Demonstration in Moskau
APA/AFP/Yuri Kadobnov

Die Abgeordneten forderten unter anderem eine Nachzählung der online abgegebenen Stimmen, die nach Einschätzung der Opposition systematisch gefälscht worden sein sollen. Die russischen Behörden hatten zuvor vor einer Teilnahme an der nicht genehmigten Protestaktion gewarnt.

Rund um den Puschkin-Platz war die Polizei mit einem großen Aufgebot an Ort und Stelle. An vielen Stellen waren Absperrgitter aufgestellt. Es standen viele Gefangenentransporter bereit. Anders als bei den Demonstrationen für die Freilassung des inhaftierten Kreml-Gegners Alexej Nawalny Anfang des Jahres waren weniger junge Menschen dem Aufruf gefolgt.

Putin: „Wahlen offen und gesetzeskonform“

„Die Wahlen selbst verliefen offen und in strenger Übereinstimmung mit den Gesetzen“, sagte Putin heute bei einem Gespräch mit Spitzenpolitikern aller in der neuen Staatsduma vertretenen Parteien. Dass mit der Partei Nowyje Ljudi (deutsch: Neue Leute) nun eine neue, fünfte Kraft im Parlament vertreten sei, zeuge von einem demokratischen Wahlprozess, sagte der Staatschef. Der 68-Jährige gratulierte insbesondere der Kreml-Partei, die seinen Kurs unterstützt und bewiesen habe, „dass sie nach wie vor führend“ sei.

Das Treffen der Politiker, das im staatlichen TV übertragen wurde, wurde im Videoformat abgehalten. Wegen mehrerer CoV-Fälle in seinem direkten Umfeld hat sich Putin bereits vor mehr als einer Woche in Quarantäne begeben.

Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un hat heute ein interkoreanisches Gipfeltreffen für möglich erklärt. Es war die zweite Erklärung von Kim Yo Jong in zwei Tagen.

Die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Yong, auf einem Archivbild aus dem Jahr 2019
Reuters/Jorge Silva

Gestern hatte sie Südkorea aufgefordert, die „feindliche Politik“ gegenüber Nordkorea einzustellen.

„Unvoreingenommenheit“ und „Respekt“ als Bedingung

Ein Gipfeltreffen zwischen ihrem Bruder und dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in könne nur stattfinden, wenn beide Seiten „Unvoreingenommenheit“ und „Respekt“ garantierten, erklärte Kim laut einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Nach dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 war lediglich ein Waffenstillstand geschlossen worden, so dass sich die beiden Staaten offiziell noch immer im Kriegszustand befinden.

Kim Yo Jong sagte, Gespräche über eine Beendigung des Kriegszustands könnten „bald durch konstruktive Diskussionen“ herbeigeführt werden. Die Gespräche zwischen Nord- und Südkorea kamen weitgehend zum Erliegen, seit ein Gipfeltreffen Kim Jong Uns mit dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump in Hanoi scheiterte.

Die radikalislamischen Taliban haben heute in der westlichen Stadt Herat Berichten zufolge die Leichen von vier mutmaßlichen Entführern aufgehängt, die sie zuvor erschossen hatten. Der Vizegouverneur der Provinz Herat, Schir Ahmed Muhadschir, erklärte, das Aufhängen der Leichen an Kränen solle eine „Lektion“ dafür sein, dass Entführungen nicht geduldet würden.

„So werden Entführer bestraft“

Die Zurschaustellung der Leichen ist die schwerste öffentliche Bestrafung seit der Machtübernahme der Taliban Mitte August. Auf einem Video war einer der erschossenen Männer zu sehen, der von einem Kran herabhing und auf seiner Brust die Warnung trug: „So werden Entführer bestraft.“

Muhadschir sagte, die Sicherheitskräfte seien darüber informiert worden, dass ein Geschäftsmann und dessen Sohn in Herat entführt worden seien. Daraufhin habe die Polizei die Ausfallstraßen gesperrt und die Taliban hätten an einem Kontrollpunkt Stellung bezogen.

Dort habe es einen Schusswechsel gegeben. Nach einem Feuergefecht von wenigen Minuten sei „einer unserer Mudschahedin verletzt“ gewesen, während „alle vier Entführer getötet worden“ seien, sagte Muhadschir in einer Erklärung, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

Explosion bei Taliban-Konvoi

Unterdessen ist bei der Explosion eines Sprengsatzes bei einem Konvoi der Taliban im Osten Afghanistans mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Sieben weitere Personen seien bei dem Vorfall heute Früh in der Provinz Nangarhar verletzt worden, berichteten örtliche Medien und Quellen.

Ein Taliban-Sprecher bestätigte der dpa eine Explosion in der Provinzhauptstadt Jalalabad, ohne Details zu nennen. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, eine am Straßenrand versteckte Bombe sei detoniert, als der Konvoi das Gebiet durchquert habe.

In Nangarhar, einst Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), hat die Zahl der gezielten Tötungen und Explosionen zugenommen, seit die Taliban Mitte August die Kontrolle über Afghanistan übernommen haben. Der IS hatte einige der jüngsten Anschläge für sich reklamiert. Die Taliban und der IS haben in der Vergangenheit gegeneinander gekämpft.

Nach dem Einsatz berittener US-Grenzschützer gegen Migranten und der Abschiebung zahlreicher Haitianerinnen und Haitianer hat Premierminister Ariel Henry vor den Vereinten Nationen die Wahrung der Rechte von Migranten eingemahnt. „Väter und Mütter werden immer versuchen, ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen“, sagte der haitianische Regierungschef heute in einer Videobotschaft an die UNO-Vollversammlung in New York.

Screen auf der UNO-Vollversammlung zeigt Haitis Premierminister Airel Henry
Reuters/Eduardo Munoz

„Es wird immer Migration geben, solange Menschen in ihren Ländern keine Chance auf ein besseres Leben sehen.“ Henry rief dazu auf, die Fluchtursachen in den Herkunftsländern der Migranten zu beseitigen.

USA schoben Tausende Menschen ab

Die Vereinigten Staaten schoben in dieser Woche Tausende Haitianer per Flugzeug nach Port-au-Prince ab, nachdem in dem texanischen Grenzort Del Rio fast 15.000 Haitianer unter einer Brücke kampiert hatten. Für Empörung sorgte, dass US-Grenzschützer zu Pferd haitianische Migranten am Grenzfluss auf aggressive Weise zusammentrieben. US-Präsident Joe Biden nannte den Einsatz skandalös.

Haiti steckt in einer schweren Krise. Teile des bitterarmen Karibik-Staats werden von bewaffneten Banden kontrolliert. Anfang Juli wurde Präsident Jovenel Moïse in seiner Residenz von einem Killerkommando erschossen. Die Hintergründe des Anschlags sind noch immer unklar. „Ich werde alles tun, um die Täter und Hintermänner dieses abscheulichen Verbrechens zu finden“, sagte Henry in seiner Videobotschaft. Allerdings will die Staatsanwaltschaft auch gegen den Premierminister im Zusammenhang mit dem Überfall ermitteln.

Zudem wird Haiti immer wieder von schweren Naturkatastrophen getroffen. Bei einem schweren Erdbeben Mitte August kamen über 2.200 Menschen ums Leben und mehr als 50.000 Häuser wurden zerstört. Hilfslieferungen und Einsatzkräfte gelangten nur langsam in die abgelegene Region im Südwesten des Landes.

COV Ausland

Im Streit um den Pandemie-Kurs der Niederlande hat Premierminister Mark Rutte heute Wirtschaftsstaatssekretärin Mona Keijzer fristlos entlassen. Der ungewöhnliche Schritt folgt auf Kritik von Keijzer an der Einführung eines CoV-Passes, die sie im Interview mit der Zeitung „De Telegraaf“ (Samstag-Ausgabe) geäußert hatte. Wie Rutte nach einer Mitteilung der Regierung sagte, vertrügen die Äußerungen der Staatssekretärin sich nicht mit den kürzlichen Beschlüssen des Ministerrats.

Umstrittener Schritt

Zwar wurde in den Niederlanden heute die 1,5-Meter-Abstandsregel zum Schutz vor einer-Infektion abgeschafft. An die Stelle tritt aber ein heftig umstrittener CoV-Pass. Fortan muss jeder ab einem Alter von 13 Jahren vor dem Besuch von Gaststätten, Kultur- oder Sportveranstaltungen nachweisen, dass er geimpft, getestet oder genesen ist. Keijzer hatte dem „Telegraaf“ gesagt: „Wenn wir in einer Gesellschaft gelandet sind, in der man voreinander Angst haben muss, es sei denn, dass man einen Nachweis vorlegt, dann muss man sich (…) fragen: Wollen wir diese Richtung wählen?“

Rutte entschloss sich nach Zustimmung des Wirtschaftsministers und nach Beratung mit den drei Vizeministerpräsidenten zur fristlosen Entlassung von Keijzer. Wirtschaftsminister Stef Blok übernimmt ihre Aufgaben, teilte die Regierung mit.

Tausende bei Protesten

Mehrere Tausend Menschen demonstrierten heute in Den Haag gegen die Pandemiepolitik und die Einführung des CoV-Passes. „Die Tyrannei vertreiben“ stand auf einem Transparent. „QR ist Ausweis“, hieß es unter Verwendung des deutschen Wortes auf einem anderen Plakat in Anspielung auf Ausweiskontrollen der Nazis, die in den besetzten Niederlanden eine Ausweispflicht zur Judenverfolgung einführten.

Die Mitnahme von Masken im Auto wird einem Zeitungsbericht zufolge künftig zur Pflicht. Wie die Düsseldorfer „Rheinische Post“ (Samstag-Ausgabe) unter Berufung auf eine Sprecherin des deutschen Verkehrsministeriums berichtete, sollen Fahrzeugführer auch nach der Coronavirus-Pandemie zwei Mund-Nase-Bedeckungen dabeihaben müssen.

Die Masken sollen dem vorgeschriebenen Inhalt des Verbandkastens in Pkws, Lkws und Bussen hinzugefügt werden. Es sei beabsichtigt, die Vorgabe mit der nächsten Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung umzusetzen, sagte die Ministeriumssprecherin der Zeitung.

Greifen soll die Regelung voraussichtlich im kommenden Jahr. Der genaue Zeitpunkt steht aber noch nicht fest. Wer den Verbandkasten dann nicht um zwei Masken ergänzt, muss den Angaben zufolge mit einem Bußgeld rechnen. Bisher sind fünf Euro fällig, wenn die Erste-Hilfe-Ausrüstung unvollständig ist.

Wirtschaft

Mietautos in Deutschland kosten nach Branchenangaben wegen der Produktionsengpässe bei den Autoherstellern jetzt deutlich mehr. „In Deutschland liegen wir im Moment im Durchschnitt zehn bis 20 Prozent über den Preisen von 2019“, sagte eine Sprecherin des größten deutschen Autovermieters Sixt. Für 2022 seien die Auswirkungen der Lieferengpässe der Autohersteller auf das Angebot der Vermieter und die Entwicklung der Marktpreise schwer abzusehen.

Der Präsident des deutschen Bundesverbands der Autovermieter (BAV), Jens Hilgerloh, sagte: „Im Moment läuft es recht gut, weil die Nachfrage stabil ist“ – zwar auf niedrigerem Niveau als vor der Pandemie, aber dafür „zu höheren Preisen“. Normalerweise kauften die deutschen Autovermieter den Herstellern 350.000 bis 400.000 Autos ab, „das sind zehn bis zwölf Prozent des Gesamtmarktes“. Große Vermieter bekämen entsprechende Kundenrabatte.

Jetzt aber können die Hersteller trotz hoher Nachfrage Hunderttausende Autos nicht bauen, weil Halbleiter und andere Bauteile fehlen. Die Lieferzeiten werden dadurch länger, Autokäufer bekommen weniger Rabatte. Hilgerloh schätzt, dass 20 bis 25 Prozent der von den Vermietern in Deutschland benötigten Fahrzeuge nicht geliefert werden können und somit etwa 75.000 in den Flotten fehlen. Denn „die Autovermieter stehen bei den Herstellern nicht an erster Stelle“.

Mit falschen Gewinnversprechungen lockt ein umtriebiger Versandhändler seit Jahren Konsumenten in die Kostenfalle. Statt der gewonnenen Geldsumme erhalten die vermeintlichen Gewinner Warensendungen mit Produkten, die sie nicht bestellt haben, aber trotzdem bezahlen sollen. Konsumentenschützer stellen klar: Wer unbestellte Ware ins Haus bekommt, muss diese nicht bezahlen und darf sie sogar behalten.

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Sport

RB Leipzig hat sich heute in der deutschen Bundesliga nach bisher durchwachsenen Saisonleistungen den Frust von der Seele geschossen. Die Auswahl von Ex-Salzburg-Trainer Jesse Marsch überrollte Hertha BSC mit 6:0 (3:0) und fuhr damit in der sechsten Runde den zweiten Sieg ein. Hoffenheim versetzte indes dem VfL Wolfsburg die erste Saisonpleite, den 3:1-Heimsieg ebnete dabei Christoph Baumgartner mit dem Treffer zum 2:1.

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Einer der bekanntesten Namen im italienischen Fußball ist heute wieder in der Torschützenliste der Serie A aufgetaucht. Der 19-jährige Daniel Maldini, Sohn von Milans Sportdirektor und Rekordspieler Paolo Maldini sowie Enkel des früheren italienischen Teamchefs Cesare Maldini, hat sein erstes Tor für Milan in einem Pflichtspiel erzielt.

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Lando Norris wird morgen (14.00 Uhr live in ORF1) beim Grand Prix von Russland erstmals in seiner Karriere ein WM-Rennen vom ersten Startplatz aus in Angriff nehmen. Der britische McLaren-Pilot pokerte heute in Sotschi hoch und wurde dafür mit der Poleposition vor Ferrari-Pilot Carlos Sainz und George Russel im Williams belohnt. Mercedes erlitt hingegen eine saftige Watschen.

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Champions-League-Sieger Chelsea hat am sechsten Spieltag der englischen Premier League die erste Niederlage der Saison kassiert. Im Spitzenspiel gegen Meister Manchester City unterlagen die „Blues“ heute daheim mit 0:1. In der von Taktik geprägten Partie an der Stamford Bridge erzielte Gabriel Jesus in der 53. Minute den Treffer für die Gäste.

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Chronik

Ein 56-jähriger österreichischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Kroatien soll in der Nacht auf heute in Zagreb seine drei Kinder getötet haben. Er soll anschließend versucht haben, sich das Leben zu nehmen, war am Nachmittag aber im stabilen Zustand. Der Wiener wird verdächtigt, seine eigenen Kinder erstickt zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen dreifachen schweren Mordes, wofür dem Vater eine Höchststrafe von 50 Jahren droht.

Mann bei Bewusstsein

Der Mann sei stabil und auch bei Bewusstsein, sagte der Leiter des Zagreber Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern, Davor Vagic, heute Nachmittag bei einer Pressekonferenz. Zu dem Zeitpunkt, als der Verdächtige mit dem Krankenwagen in Begleitung der Polizei eingeliefert wurde, befand er sich laut Vagic in einem Zustand „eingeschränkten Bewusstseins“.

Wegen des Verdachts, dass der Mann unter Einfluss von Psychopharmaka stand, wurden laut dem Chefarzt derzeit alle dahin gehenden Untersuchungen durchgeführt, ehe man dazu definitiv eine Aussage machen könne, fügte Vagic hinzu. Im Krankenhaus wird der Mann von der Polizei bewacht.

Polizei vor Wohnhaus in Zagreb
APA/AFP/Denis Lorovic

Abschiedsbrief auf Facebook

Der Österreicher soll in der Nacht seinen vierjährigen Sohn und siebenjährige Zwillinge (ein Mädchen und einen Buben) in seiner Wohnung ermordet und anschließend versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Vermutet wurde, dass er entweder Tabletten oder ein Gift eingenommen haben könnte. Die Polizei wurde von einem Freund alarmiert, der einen Abschiedsbrief des Wieners auf Facebook gesehen hatte. Als die Beamten schließlich gegen 2.00 Uhr in der Wohnung eintrafen, fanden sie die leblosen Kinder und den Vater.

Der Mann war von der Mutter der Kinder geschieden, die Geschwister hatten bei ihm das Wochenende verbracht. Die Mutter, die zum Zeitpunkt der Tat nicht in Zagreb war, soll in der Früh im Krankenhaus in Dubrovnik die Nothilfe aufgesucht haben. Laut Polizeiangaben habe es eine zurückliegende Intervention wegen Gewalt in der Familie gegeben.

Das zuständige Kinderamt hatte mit der Familie lediglich im Jahr 2018 während der Scheidung zu tun. Damals seien die Eltern gemeinsam zu einer Beratung erschienen, wo sie eine Vereinbarung über gemeinsames Sorgerecht abgegeben hatten. Danach waren den Behörden keine Vorfälle mehr bekanntgeworden, sagte die Staatssekretärin im Familienministerium, Margareta Madjeric, laut Medienberichten.

„Auf Wiedersehen, alle zusammen“

Kroatische Medien veröffentlichten auf ihren Websites unter anderem den Abschiedsbrief des 56-Jährigen. „Auf Wiedersehen, alle zusammen. Ich werde gehen, weil ich nicht mehr kann“, schrieb der Österreicher auf Englisch und erwähnte finanzielle Probleme sowie eine kürzlich beendete Beziehung. „Alles was ich in den letzten eineinhalb Jahren versucht habe, hat mich nicht zurück zur Arbeit gebracht“, schrieb er weiter und, dass nicht einmal seine „Freimaurer-Brüder“ ihm helfen wollten.

Der Mann, der in Zagreb lebt und arbeitet, betrieb in Kroatien ein Unternehmen, das laut der Tageszeitung „Jutarnji List“ im Juli 2020 gegründet wurde. Er schien auch in weiteren, aber nicht mehr aktiven kroatischen Unternehmen auf, und war seit 2007 in dem Land beruflich tätig, betrieb aber auch eine Firma in Wien.

Eine Sprecherin des Außenministeriums bestätigte am Nachmittag „den Tod dreier minderjähriger österreichischer Staatsbürger in Zagreb“. Die Botschaft versucht, mit den Angehörigen Kontakt aufzunehmen.

Nach einer erneuten Eruption des Vulkans Cumbre Vieja auf La Palma sind gestern alle Flüge von und zu der Kanareninsel gestrichen worden. Die insgesamt sieben Flüge der Fluggesellschaften Binter, Canaryfly und Iberia seien abgesagt worden, teilte die spanische Flughafenbetreibergesellschaft Aena mit. Es waren die ersten gestrichenen Flüge, seitdem der Cumbre Vieja am Sonntag ausgebrochen war.

La Palma: Weitere Orte evakuiert

Fünf Tage nach dem Vulkanausbruch auf der spanischen Insel La Palma werden weitere Orte evakuiert. Der Vulkan ist immer noch aktiv. Bisher wurden 400 Häuser zerstört. Nun will Spanien die Vulkaninsel zum Katastrophengebiet erklären.

Wegen großer Mengen Vulkanasche war der kommerzielle Flugverkehr mit der spanischen Kanareninsel La Palma auch heute weiter unterbrochen. Flüge zu den Nachbarinseln Teneriffa und La Gomera wurden jedoch wiederaufgenommen, teilte die Fluggesellschaft Binter auf Twitter mit. Fähren von La Palma nach Teneriffa waren nicht betroffen. Die Überfahrt dauert etwa vier Stunden.

Explosionen und weiterhin Lavaströme

Der Vulkan speit unterdessen weiter Lava. Zudem gibt es immer wieder Explosionen, da der Ausbruch Expertinnen und Experten zufolge nun in eine neue Phase eingetreten ist, die als hochexplosiv gilt.

Laut dem kanarischen Vulkanforschungsinstitut Involcan können die Eruptionen noch zwischen drei und zwölf Wochen andauern. Die Behörden ordneten weitere Evakuierungen für Teile der Ortschaft El Paso an. Aufgrund der „aktuellen eruptiven Phase“ bestehe ein „erhöhtes Risiko für die Bevölkerung“, teilte die Regionalregierung mit. Mehr als 6.000 Menschen hatten zuvor bereits ihre Häuser verlassen müssen. Hunderte Häuser und große Landstriche wurden durch die Lava zerstört. Die regionalen Behörden schätzen den Schaden auf weit über 400 Millionen Euro.

Die Kanaren, zu denen auch die beliebten Ferieninseln Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote gehören, sind vulkanischen Ursprungs. Der letzte Ausbruch des Cumbre Vieja hatte sich 1971 ereignet. Überhaupt war er im 20. Jahrhundert nur zweimal ausgebrochen: 1971 und zuvor 1949. Ansonsten galt er als schlafender Vulkan. Zuletzt gab es in der Region 2011 einen Vulkanausbruch am Meeresboden vor der Insel El Hierro.

Schwere Unwetter haben im Süden Russlands erhebliche Probleme verursacht. Wegen Gewittern hätten mehrere Flugzeuge in Sotschi am Schwarzen Meer nicht landen und starten können, meldete die Agentur Interfax heute unter Berufung auf die Stadtverwaltung. Eine Fernstraße sei zwischenzeitlich wegen Überflutung komplett gesperrt gewesen. Später ereignete sich an derselben Straße ein Steinschlag; zunächst konnte deshalb nur eine von zwei Fahrbahnen genutzt werden.

Der Zivilschutz der Region veröffentlichte ein Video von überschwemmten Straßen und Rettungskräften, die mit Wasser vollgelaufene Gebäude auspumpten. Für das gesamte Wochenende warnte die Behörde vor weiteren Stürmen und Gewittern. Aufgrund des anhaltenden Starkregens war heute auch das letzte Freie Training vor dem Formel-1-Rennen in Sotschi abgesagt worden. Die Qualifikation zum Großen Preis von Russland später am Tag konnte aber gefahren werden.

Eine vermisste Frau hat heute auf dem Hochschwab im steirischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag nur noch tot geborgen werden können. Die 30-Jährige wollte gestern Nachmittag nach Seewiesen absteigen, kam dort aber nie an.

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Nach dem Brand in einem Mehrparteienhaus in Villach vor fast zwei Monaten ist eine 30-jährige Mieterin nun in Untersuchungshaft genommen worden. Ihr Motiv soll Geldnot gewesen sein. Dutzende Menschen mussten beim Brand in Sicherheit gebracht werden, mehrere Mieter wurden verletzt.

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Bei einem Brand in einem Pensionistenwohnhaus in Wien-Leopoldstadt ist in der Nacht auf heute ein Mann gestorben. Mehrere Hausbewohner und Hausbewohnerinnen mussten mit Hilfe der Feuerwehr ins Freie flüchten.

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Großeinsatz bei Brand in Stanz

Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Stanz (Tirol) läuft derzeit ein Großeinsatz der Feuerwehr. Ein Wohnhaus samt Wirtschaftsgebäude ist in der Nacht in Brand geraten.

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Brennendes Haus in Kainbach

Zu einem Großbrand kam es gestern Abend auch bei Kainbach im Bezirk Graz-Umgebung (Steiermark): Ein Haus an der viel befahrenen Riesstraße ging in Flammen auf. Vier Personen konnten sich gerade noch in Sicherheit bringen.

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Kultur

Das Kremser donaufestival musste coronavirusbedingt vom Frühjahr in den Herbst verschoben werden. Es findet nun an den beiden ersten Oktober-Wochenenden statt: Vielfältiges zwischen Performance, Musik und Kunst.

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IT

Die soziale Einbettung entscheidet wesentlich, wie Menschen durch Krisen kommen. Durch die Pandemie bekamen digitale Netzwerke Zustrom von Menschen, die zuvor noch keine Erfahrung mit sozialen Medien hatten. Für manche sind sie Fluch, für andere Segen. Klar ist laut Expertinnen und Experten, dass die digitale Welt auch neue Ängste und Abhängigkeiten schuf. Umso wichtiger wird eine digitale Medienkompetenz.

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Gesundheit

Die Arbeitsgruppe Herzinsuffizienz (AG-Hi) in der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft fordert Gratistests zur Früherkennung von Herzschwäche. Angesichts von 250.000 an Herzschwäche leidenden Menschen in Österreich sei es zudem notwendig, eine „Disease-Management Programm“ unter Berücksichtigung der regionalen Voraussetzungen umzusetzen, hieß es heute in einer Aussendung der Gesellschaft.

Geht es nach dem Leiter der Arbeitsgruppe, Christopher Adlbrecht, hätten sich in den vergangenen Jahren die Therapiemöglichkeiten für Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz entscheidend verbessert. „Vor allem bei frühzeitigem Therapiebeginn kann nicht nur das Leben verlängert und der Krankenhausaufenthalt reduziert, sondern vor allem auch die Lebensqualität verbessert werden.“

Die Kardiologin Anna Rab begründete die Forderungen, damit, dass die Herzschwäche „die Pandemie in der Kardiologie“ sei. Die Sterblichkeitsrate übersteige jene der Krebserkrankungen. Gerade die Früherkennung sei besonders wichtig, so die Leitende Kardiologin des LKH Villach.

Lifestyle

„Dancing Stars“ hat sich gestern Abend mit einer besonders gut gelaunten Show nach der knapp einjährigen Pause zurückgemeldet. Die 14. Staffel begann mit großen Auftritten der Tanzpaare – und ersten kritischen Kommentaren der Jury. Auch wenn diesmal noch kein Paar die Show verlassen musste: Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es beim Wettkampf um den begehrten Stern im Finale eng werden wird.

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Science