Ausland

Das US-Repräsentantenhaus hat nach einer Warnung von Behörden vor einem neuen Angriff auf das Kapitol eine für heute geplante Sitzung abgesagt. Wegen der Sicherheitsbedrohung nehme man Abstand von der Zusammenkunft, teilte ein demokratischer Berater gestern mit. Die Kapitalpolizei hatte zuvor unter Berufung auf Geheimdienstinformationen gewarnt, dass Extremisten erneut das Kapitol stürmen wollen.

Das Repräsentantenhaus sollte heute über ein Gesetz zur Polizeireform debattieren und abstimmen. „Wir haben Geheimdiensterkenntnisse erhalten, die mögliche Pläne einer identifizierten Miliz für ein Eindringen in das Kapitol am Donnerstag, den 4. März, zeigen“, erklärte die Kapitol-Polizei am Mittwoch. „Wir nehmen diese Geheimdiensterkenntnisse ernst.“

Die Polizei sei vorbereitet auf mögliche Bedrohungen „gegen Mitglieder des Kongresses oder gegen den Kapitol-Komplex“, hieß es. Angst vor neuer Gewalt am 4. März gibt es schon seit Wochen. Anhänger der rechtsextremen Verschwörungsbewegung QAnon gehen davon aus, dass der abgewählte Präsident Donald Trump an diesem Tag wieder an die Macht kommt. Der 4. März war bis ins Jahr 1933 der Tag, an dem US-Präsidenten ihren Amtseid ablegten. Der Termin der Amtseinführung wurde dann auf den 20. Jänner gelegt.

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Bei einer mutmaßlichen Terrortat in einer Kleinstadt in Schweden hat ein Angreifer gestern mehrere Menschen verletzt. Er wurde daraufhin von der Polizei angeschossen, festgenommen und ins Krankenhaus gebracht. Acht Personen seien attackiert und verletzt worden, sagte der lokale Polizeichef Jonas Lindell am Abend. Sie würden ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Bei wie vielen es sich davon um Schwerverletzte handelte, konnte er nicht sagen.

Es werde nun dahin gehend ermittelt, ob es ein mögliches Terrormotiv gebe, sagte die Polizeichefin der Region Jönköping, Malena Grann. Darauf deuteten bestimmte Details hin, die sie jedoch nicht genauer nennen könne. Man arbeite eng mit der schwedischen Sicherheitspolizei Säpo zusammen. Es gebe keine Anzeichen für weitere Täter. Zur Nationalität des Angreifers wollten sich die Ermittler nicht äußern.

Viele Fragen blieben am Abend offen, darunter das Motiv und der genaue Handelsverlauf der Tat in Vetlanda rund 270 Kilometer südwestlich von Stockholm. Bisherigen Polizeierkenntnisse zufolge hat der Mann – mutmaßlich ein Einzeltäter im Alter von 20 bis 30 Jahren, der aus der Gegend stammt – eine Reihe von Menschen an insgesamt fünf verschiedenen Tatorten mit einer Art von Stichwaffe angegriffen. Um was für eine Waffe es sich handelte, gab die Polizei noch nicht bekannt.

Facebook hebt den zur Präsidentenwahl verhängten Stopp von Werbung mit politischen Inhalten in den USA wieder auf. Ab heute könnten wieder Anzeigen unter anderem zu Wahlen und sozialen Themen geschaltet werden, kündigte das Onlinenetzwerk gestern an. Facebook hatte vor der Wahl im November unter anderem erklärt, mit der Werbepause wolle man „Verwirrung oder Missbrauch“ vorbeugen.

Eine große Sorge für Facebook war damals, dass sich ein Kandidat vor Bekanntgabe der offiziellen Ergebnisse zum Sieger erklären oder das Wahlergebnis nicht anerkennen könnte. Exakt das tat das Donald Trump dann auch – er behauptete ohne jegliche Belege, nur durch großen Betrug um den Wahlsieg gebracht worden zu sein. Nach der Attacke seiner Anhänger auf das Kapitol in Washington wurde der republikanische Ex-Präsident bis auf Weiteres von der Facebook-Plattform verbannt. Zuvor versah Facebook seine Posts mit Warnhinweisen.

Als Anzeigen können Beiträge gegen Bezahlung in die Nachrichtenströme der Nutzer gebracht werden. Google hob seinen zur US-Wahl verhängten Stopp für Anzeigen mit politischen Inhalten vor Kurzem ebenfalls auf. Twitter verzichtet seit einiger Zeit ganz auf solche Werbung.

Nach Belästigungsvorwürfen mehrerer Frauen hat sich New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo erneut entschuldigt – einen Rücktritt aber abgelehnt. „Ich verstehe jetzt, dass ich mich auf eine Art und Weise verhalten habe, die dazu geführt hat, dass sich Menschen unangenehm fühlen. Das war nicht meine Absicht und ich entschuldige mich dafür ernsthaft und zutiefst“, sagte der 63-jährige demokratische Politiker gestern bei einer Pressekonferenz. „Ich fühle mich schrecklich deswegen, und ehrlich gesagt ist es mir peinlich.“ Cuomo sagte erneut, dass er „nie jemanden unangemessen berührt“ habe.

Mit einer von New Yorks Justizministerin Letitia James eingeleiteten Untersuchung werde er voll kooperieren, versprach Cuomo – stellte aber gleichzeitig klar: „Ich werde nicht zurücktreten.“ Die Bewohner seines Bundesstaates New York rief Cuomo dazu auf, die Ergebnisse der Untersuchung abzuwarten, bevor sie sich eine Meinung bildeten.

Drei Frauen hatten Cuomo, der 2018 für eine dritte Amtszeit gewählt worden war, zuvor vorgeworfen, sie in der Vergangenheit unangemessen berührt oder verbal bedrängt zu haben. Mehrere Politiker, darunter auch demokratische Parteikollegen, hatten den Gouverneur daraufhin zum Rücktritt aufgefordert.

Bei Protesten gegen die Militärjunta in Myanmar sind gestern nach Angaben der UNO 38 Menschen getötet worden. Das Land habe somit den „blutigsten“ Tag seit dem Militärputsch am 1. Februar erlebt, sagte die UNO-Gesandte Christine Schraner Burgener bei einer Videopressekonferenz. Insgesamt seien seit Beginn der Proteste mehr als 50 Menschen getötet worden.

Heute wurde in mehreren Städten ohne große Warnung mit scharfer Munition auf Demonstrierende geschossen, wie Augenzeugen berichteten. Es war bereits der 30. Tag des Widerstands. Die Sicherheitskräfte setzten erneut Tränengas, Blendgranaten und Gummigeschoße ein, wie das Portal Eleven Myanmar schrieb. Seit dem Putsch von Anfang Februar sollen Schätzungen von Aktivisten zufolge mehr als 1.300 Menschen zumindest vorübergehend festgenommen worden sein.

Angesichts der anhaltenden Gewalt soll der UNO-Sicherheitsrat erneut über die Krise beraten. Wie mehrere Diplomaten übereinstimmend berichteten, beantragte Großbritannien für Freitag dazu eine Sitzung hinter verschlossenen Türen in New York. Auch heute gab es in Sozialen Netzwerken wieder Appelle an die UNO, dem Land zu helfen. Immer häufiger bezeichnen Augenzeugen Myanmar als „Kriegsgebiet“.

COV Ausland

Tschechien bittet China um den Impfstoff von Sinopharm, wie aus einer Erklärung auf der Website des Präsidialamts hervorgeht. China habe entschieden, „sofort dieser Bitte nachzukommen“, heißt es unter Berufung auf die tschechische Botschaft in Peking weiter. Das EU-Land sprach Ende Februar von der Möglichkeit, Impfstoffe aus China und Russland zu importieren.

Tschechien ist eines der derzeit von der CoV-Pandemie am schwersten betroffenen Länder. Die Krankenhäuser des rund elf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Landes meldeten zuletzt eine Rekordzahl an Covid-19-Patienten und -Patientinnen. Insgesamt wurden 8.162 Menschen stationär behandelt, der höchste Wert seit Beginn der Pandemie, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Darunter waren mehr als 1.660 besonders schwere Fälle, die künstlich beatmet werden müssen.

Unerprobte Medikamente kommen zum Einsatz

Die Krisenszenarien seien eingetreten, sagte Innenminister Jan Hamacek. Man stehe in Gesprächen über ausländische Hilfe. Deutschland stelle 19 Betten zur Verfügung – mit einer Option auf Dutzende. Die Schweiz sei bereit, ein Flugzeug zu entsenden und 20 Patienten aufzunehmen. Polen habe rund 200 Betten angeboten. Das Gesundheitsministerium in Prag plant zudem, Hausärzte und ambulante Spezialisten zu Einsätzen in den Krankenhäusern zu verpflichten.

Angesichts der schlimmen Lage sollen nun auch weitgehend unerprobte Medikamente versuchsweise eingesetzt werden. Im Universitätskrankenhaus in Brünn trafen 10.000 Packungen des Antiparasitikums Ivermectin ein. Dafür hatte sich Regierungschef Andrej Babis persönlich eingesetzt: „Wir sagen, dass wir nicht auf klinische Studien warten können, lasst uns das versuchen.“

In der Zwischenzeit begannen große Firmen mit Massentests aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen mehr als zwei Millionen Arbeiter und Angestellte mindestens einmal getestet werden. Die Behörden meldeten gestern 16.642 neue Fälle binnen 24 Stunden. Innerhalb von sieben Tagen steckten sich nach Berechnungen mehr als 780 Menschen je 100.000 Einwohner an. Seit Beginn der Pandemie gab es fast 1,3 Millionen bestätigte Infektionen und 20.941 Todesfälle.

US-Präsident Joe Biden hat die Lockerung von coronavirusbedingten Beschränkungen in mehreren US-Bundesstaaten kritisiert. „Ich glaube, dass es ein großer Fehler ist“, sagte der Demokrat gestern im Weißen Haus mit Blick auf entsprechende Lockerungen in Texas und Mississippi. „Das Letzte, was wir jetzt brauchen, ist Neandertaler-Denken.“ Es werde noch Monate dauern, bis alle Amerikaner gegen das Coronavirus geimpft werden könnten. Bis dahin sei es „entscheidend“, die von der Wissenschaft empfohlenen Schutzmaßnahmen zu befolgen.

Biden-Sprecherin Jen Psaki sagte, die USA hätten seit einem Jahr mit der Coronavirus-Pandemie zu tun. „Und das gesamte Land zahlt den Preis für politische Anführer, die die Wissenschaft mit Blick auf die Pandemie ignoriert haben.“

„Zeit, Texas 100 Prozent zu öffnen“

Der republikanische Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hatte angekündigt, die Maskenpflicht und alle Kapazitätsgrenzen für Restaurants und andere Betriebe in seinem Bundesstaat aufzuheben. „Jetzt ist die Zeit, Texas 100 Prozent zu öffnen“, sagte er. Auch der republikanische Gouverneur von Mississippi, Tate Reeves, hatte erklärt, alle Anordnungen zum Tragen von Masken und Kapazitätsgrenzen für Restaurants und Firmen würden beendet. Weitere Bundesstaaten, darunter Ohio und Michigan, kündigten zumindest Lockerungen ihrer CoV-Auflagen an.

Psaki sagte, Bidens Appell an die Amerikaner, in seinen ersten 100 Tagen im Amt Masken zu tragen, basiere auf Experteneinschätzungen, die davon ausgingen, dass so 50.000 Menschenleben gerettet werden könnten. Auf die Frage, ob Biden mit den Gouverneuren in den beiden Staaten über die Lockerungen sprechen wolle, sagte Psaki, der Präsident spreche regelmäßig mit Gouverneuren beider Parteien und werde das Thema bei nächster Gelegenheit sicher aufbringen.

Die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, mahnte: „Jetzt ist nicht die Zeit, alle Auflagen zu lockern.“ Sie appellierte an die Menschen, sich weiter an die Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie das Tragen von Masken zu halten, „unabhängig von der Entscheidung des Bundesstaates“.

Frankreichs Staatsrat hat ein generelles Ausgangsverbot für Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen ausgesetzt. Ein solches Totalverbot wegen der Coronavirus-Pandemie sei „unverhältnismäßig“, teilte das oberste Verwaltungsgericht gestern Abend in Paris mit.

Die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums an Altenheime sehen seit einigen Monaten vor, dass Familienausflüge und Außenaktivitäten für Bewohner bis auf Weiteres nicht erlaubt sind. Kinder eines Heimbewohners hatten sich an den Staatsrat gewandt. Er befand, dass die Mehrheit der Bewohner des betreffenden Heims geimpft sei und die Impfung ihre positive Wirkung gezeigt habe.

COV Inland

Lehrer, Kindergartenpädagogen und Beamte im Parteienverkehr werden sich künftig auf das Coronavirus testen lassen müssen. Die bisherige Option für Testverweigerer in Berufsgruppen mit viel Kundenkontakt, alternativ mit FFP2-Maske zu arbeiten, entfällt. Das sieht eine Gesetzesnovelle vor, die vom Gesundheitsministerium gestern Abend in Begutachtung geschickt wurde. Leichter verordnet werden können durch diese auch Ausgangsbeschränkungen. Die Begutachtung läuft bis 9. März.

Wer gewerbsmäßig Veranstaltungen organisiert und eine Untersagung gemäß Epidemiegesetz missachtet, ist künftig gemäß der Vorlage mit einer Geldbuße von bis zu 30.000 Euro oder sechs Wochen Haft zu bestrafen. Teilnehmer an verbotenen Events haben bis zu 1.450 Euro abzuliefern. Veranstalter, die keine Bewilligung einholen bzw. Auflagen nicht einhalten, haben mit 3.600 Euro oder vier Wochen Haft zu rechnen.

Veranstaltung ab mindestens vier Personen

Neu geregelt werden auch die Eingriffsmöglichkeiten bei Zusammenkünften. Wird bisher auf das „Zusammenströmen größerer Menschenmengen“ abgestellt, ist künftig von mindestens vier Personen die Rede, die als Veranstaltung gelten. Das gilt im öffentlichen wie im privaten Bereich, wobei bei Letzterem wieder klargestellt wird, dass es daheim zu keinen Kontrollen kommt.

Erleichtert werden sollen Ausgangsbeschränkungen. Diese konnten bisher nur verhängt werden, wenn das Gesundheitssystem zusammenzubrechen drohte oder in „ähnlich gelagerten Notsituationen“. Nunmehr sollen kürzere Beschränkungen wie nächtliche Ausgangssperren bereits dann möglich sein, wenn die Kontaktnachverfolgung aufgrund der unkontrollierten Virusverbreitung nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Der besonders stark von der zuerst in Südafrika aufgetretenen Coronavirus-Variante B.1.351 betroffene Tiroler Bezirk Schwaz soll komplett mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer durchgeimpft werden. Für die Ausreise aus dem Bezirk Schwaz werde es zu einer Testverpflichtung kommen, so Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).

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Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, ist gestiegen. Sie liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 165,8 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Am höchsten ist die Zahl in Niederösterreich (207,3) Salzburg (204,9) und dem Burgenland (193,6). Am niedrigsten ist der Wert weiterhin in Vorarlberg (73,8) und Tirol (107,3).

Ministerien melden 2.553 Neuinfektionen

Das Gesundheits- und das Innenministerium meldeten 2.553 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden (Stand: gestern, 9.30 Uhr). Landesweit starben laut AGES bisher 8.625 Personen an oder mit Covid-19.

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung für die Umstellung und die neue, genauere Zählweise in ORF.at/corona

Gesundheit

Menschen, die sich mit der zuerst in Südafrika entdeckten B.1.351-Mutante des Coronavirus angesteckt haben, sind einer neuen Studie zufolge auch vor anderen Varianten besser geschützt.

Antikörper aus dem Blutplasma von Menschen, die sich mit der ansteckenderen Variante infiziert haben, hätten bei ersten Tests die Antikörper des ursprünglichen Erregers und der aus Brasilien stammenden Variante gut neutralisiert, teilte das südafrikanische Forscherteam gestern mit.

Das Ergebnis der Studie der Expertengruppe um den Virologen Tulio de Oliveira weckt Hoffnungen, dass Vakzine gegen die südafrikanische Mutante auch bei künftigen Mutanten schützen könnten. Südafrikas Gesundheitsminister Zweli Mkhize sprach von einer „guten Nachricht für alle“.

Inland

Nach der Wahlniederlage der FPÖ in Klagenfurt übernimmt der Kärtner FPÖ-Landesparteiobmann Gernot Darmann die Stadtpartei als geschäftsführender Obmann. Das beschloss die Stadtparteileitung gestern Abend.

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Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in Österreich sind seit 2009 zwar um 4,4 Prozentpunkte zurückgegangen, dennoch haben Frauen im Jahr 2019 in der Privatwirtschaft brutto pro Stunde 19,9 Prozent weniger verdient als Männer. Das gab die Statistik Austria gestern bekannt. Das AMS erhöhte derweil die Förderung für Frauen. Die Lohndifferenzen erklären sich laut Statistik Austria zum Teil durch Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt.

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Das zuletzt wieder in die Schlagzeilen geratene Wiener Heumarkt-Projekt ruht derzeit. Der Hintergrund: Das entscheidende Welterbe-Komitee kann wegen der Coronavirus-Pandemie nicht tagen. Ziel der Stadt Wien ist aber nach wie vor, Welterbe zu bleiben und trotzdem am Heumarkt zu bauen.

Mehr dazu in wien.ORF.at

Nach Kritik der Opposition an der langen Dauer sind gestern die Chatverläufe zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Ex-FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache vom Justizministerium an den „Ibiza“-U-Ausschuss übermittelt worden. Das teilte die Parlamentskorrespondenz am Abend mit.

Die Dokumente im Umfang eines Aktenorders unterliegen der Klassifizierungsstufe drei und sind damit geheim (sie mussten deshalb in Papierform geliefert werden). Darüberhinaus sind die 300 SMS zum Teil geschwärzt, wie ORF.at im Zuge der heutigen U-Ausschusssitzung erfuhr. Die vollständige Einsicht in die Chats sind damit auch für Mandatarinnen und Mandatare im Ausschuss nicht möglich, was weitere Kritik erwarten lässt.

Bereits Klassifizierung rief Unmut hervor

Bereits im Vorfeld der Sitzung sorgte bereits die Klassifizierung der Chats für Unmut. Es müsste sich schon um Staatsgeheimnisse handeln, welche die Geheimhaltungsstufe drei rechtfertigten, befand NEOS-Fraktionsführerin Stephanie Krisper.

Nina Tomaselli von den Grünen beschwerte sich darüber, dass die Sichtung des Beweismittels dadurch mit einem immensen Aufwand verbunden sei. SPÖ-Fraktionsführer Jan Krainer kritisierte bereits zuletzt, dass sich Abgeordnete nicht einmal darüber unterhalten dürften – außer, man befinde sich in einem abhörsicheren Raum. Fragen dazu gestellt werden dürfen nur in einer geheimen Sitzung.

EU

Seit Mitte Februar berät der EU-Ministerrat über das Urteil des
Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen die Vorratsdatenspeicherung in Frankreich
vom 6. Oktober. Mitten in diesen Beratungen des EU-Ministerrats, wie man den vom EuGH
vorgegebenen, sehr engen Spielraum für eine neue einschlägige Verordnung
nützen könnte, platzte das nächste Urteil: Am Dienstag entschied der EuGH gegen die Vorratsdatenspeicherung in Estland und schränkte den Zugriff durch Strafverfolger auf Metadaten weiter ein.

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Im Streit um Brexit-Schwierigkeiten in Nordirland hat Großbritannien ohne Absprache mit der EU für Tatsachen gesorgt. Die britische Regierung verlängerte die Übergangsphase für Lebensmittellieferungen nach Nordirland mit geringen Kontrollen einseitig bis Oktober. Unternehmen müssten angemessen Zeit erhalten, „um neue Anforderungen umzusetzen und den Warenfluss zwischen Großbritannien und Nordirland zu gewährleisten“, sagte Nordirland-Minister Brandon Lewis gestern.

Die Europäische Union zeigte sich verärgert über den „Bruch“ des Nordirland-Protokolls. Dieser Passus im Brexit-Vertrag sieht vor, dass Nordirland faktisch weiter zum EU-Binnenmarkt gehört. Das soll Kontrollen an der Grenze zwischen Nordirland und dem EU-Staat Irland verhindern. Dafür müssen Warentransporte aus dem übrigen Vereinigten Königreich nach Nordirland zum Teil kontrolliert werden. Um Probleme etwa bei der Lebensmittelversorgung zu vermeiden, gilt derzeit eine mehrmonatige Übergangsphase.

Trotzdem klagen viele Unternehmen über Schwierigkeiten beim Handel zwischen Großbritannien und Nordirland. Teilweise blieben Supermarktregale leer.

Sport

ÖSV-Skispringerin Marita Kramer hat gestern bei der nordischen WM in Oberstdorf wieder Platz vier geholt. Bei der Premiere auf der Großschanze bei Titelkämpfen musste sich die 19-jährige Salzburgerin nach Halbzeitrang drei wie von der Normalschanze mit 5,2 Punkten Rückstand auf das Podest mit „Blech“ begnügen. Gold ging an Maren Lundby (NOR), Silber an Sara Takanashi (JPN) und Bronze an Nika Kriznar (SLO).

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Das Frauen-Team des SKN St. Pölten hat in der Champions League in Malmö ein überraschendes Remis geholt. Österreichs Meister lag gestern im Achtelfinal-Hinspiel gegen den schwedischen Rekordmeister FC Rosengard bis zur 94. Minute in Führung, musste sich aber noch mit einem 2:2 (1:0) begnügen.

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Mit seinem ersten Aston Martin im klassischen British Racing Green und mit Mercedes-Power unter der Abdeckung will Sebastian Vettel einen Neustart hinlegen. Gestern lüftete der viermalige Weltmeister mit seinem Teamkollegen Lance Stroll den AMR21. „Es ist ein neues Kapitel auch für mich“, verkündete Vettel bei der Onlinepräsentation. „Zu gewinnen ist sehr ambitioniert, aber wir sind hier, um zu gewinnen.“

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Wirtschaft

Die russische Regierung hat unter anderem die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl für den Aufsichtsrat des mehrheitlich im Staatsbesitz stehenden Ölkonzerns Rosneft nominiert. Eine diesbezügliche Anordnung des Premierministers Michail Mischustin vom 26. Februar 2021 wurde am Dienstag offiziell veröffentlicht.

In der Liste von künftigen Aufsichtsratsmitgliedern finden sich neben drei russischen Spitzenbürokraten auch vier Ausländer bzw. Ausländerinnen, die im Aufsichtsrat der vom langjährigen Putin-Vertrauten Igor Setschin geleiteten Aktiengesellschaft als „unabhängige Direktoren“ agieren sollen.

Konkret wurden neben Kneissl auch Deutschlands Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, der deutsche Geschäftsmann Matthias Warnig sowie der Schweizer Banker Hans-Joerg Rudloff nominiert. Kneissl ist die einzige Person in Mischustins Liste, bei der kein offizieller Arbeitsplatz genannt wurde.

Kein Kommentar von Kneissl

Die ehemalige Außenministerin, die zuletzt wieder als Autorin und Publizistin aktiv war, wollte am Mittwoch keinen Kommentar abgeben. „Ich gebe keine Interviews“, sagte sie gegenüber der APA.

In ihrer Zeit als parteifreie Außenministerin auf einem FPÖ-Ticket hatte sie 2018 und 2019 wiederholt Kontakt zum russischen Präsident Wladimir Putin, dessen Besuch bei ihrer Hochzeit in der Steiermark im Sommer 2018 auch für internationale Schlagzeilen sorgte.

Der US-Unterhaltungsriese Walt Disney will seine Präsenz im klassischen Einzelhandel deutlich reduzieren und sich dafür stärker aufs Online-Shopping konzentrieren. Der Anfang soll in diesem Jahr mit der Schließung von mindestens 60 Filialen in Nordamerika erfolgen, wie der Konzern gestern mitteilte. Künftig wolle Disney auf den Ausbau seiner E-Commerce-Plattform setzen.

Während der Pandemie habe sich das Geschäft ins Internet verlagert, erklärte Disney-Managerin Stephanie Young. Der Konzern hatte zuletzt nach eigenen Angaben weltweit über 300 „Disney Stores“ mit Flaggschiff-Filialen unter anderem am Times Square in New York. Disney betonte, dass Kunden zudem Zugang zu zahlreichen Geschäften etwa in den Themenparks und von Drittanbietern weltweit behielten.

Wie viele Arbeitsplätze durch die Schließungen wegfallen, dazu machte Disney zunächst keine Angaben. Der Micky-Maus-Konzern hatte ohnehin schon angekündigt, in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2021 rund 32.000 Mitarbeiter zu entlassen. Vor allem Disneys Vergnügungsparks und Kreuzfahrten leiden massiv unter der Pandemie. Vor der Krise hatte Disney in dieser Sparte noch über 100.000 Beschäftigte.

Amazon hat das neue Symbol seiner Smartphone-App angepasst, nachdem sich einige Nutzer und Nutzerinnen im Netz an einen Hitler-Schnauzbart erinnert fühlten. Der weltgrößte Onlinehändler hatte kürzlich das App-Icon, auf dem lange ein Einkaufswagen zu sehen war, ersetzt. Das neue App-Logo ist an das Design der Amazon-Pakete mit dem zu einem Lächeln gekrümmten Pfeil angelehnt.

Zusätzlich ist am oberen Ende ein Streifen Klebeband zu sehen – und genau der erinnerte einige in einer ersten Version an den charakteristischen Schnauzbart von Adolf Hitler. In der veränderten Variante des neuen App-Icons wurde eine Ecke des Klebeband-Streifens umgeknickt und die zuvor gezackte untere Abrisskante gerade gemacht.

Amazon nahm die Änderungen vor der weltweiten Einführung des neuen Logos auf Basis der Kunden-Reaktionen in ersten Testmärkten vor. „Wir haben das neue App-Symbol entworfen, um Vorfreude, Begeisterung und Spaß zu wecken, wenn Kundinnen und Kunden ihre Einkaufstour auf ihrem Mobiltelefon starten – genau wie in dem Moment, wenn sie unsere Pakete vor ihrer Haustür sehen“, beschrieb das Unternehmen die Idee hinter dem neuen Design heute.

Siemens Energy rückt in die Topliga der Deutschen Börse auf. Das entschied der Börsenbetreiber gestern Abend in Frankfurt. Das erst im vorigen Jahr von Siemens abgespaltene Münchner Energietechnikunternehmen ersetzt im deutschen Aktienindex DAX den Hamburger Konsumgüter- und Kosmetikhersteller Beiersdorf.

Zuletzt war der wichtigste deutsche Börsenindex im vorigen Sommer neu sortiert worden. Damals übernahm der internationale Essenslieferdienst Delivery Hero im Leitindex den Platz des Zahlungsdienstleisters Wirecard, der nach einem milliardenschweren Bilanzskandal insolvent ist.

Die Umsetzung der jüngsten Änderungen erfolgt zum Montag, 22. März. Wichtig sind Indexänderungen vor allem für Fonds, die Indizes exakt nachbilden (ETF). Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden, was Einfluss auf die Aktienkurse haben kann. Die nächste DAX-Neuordnung steht bereits in rund sechs Monaten an. Dann wird der Leitindex von bisher 30 auf 40 Werte erweitert.

Chronik

Nach zwei Rückschlägen ist erstmals bei einem Testflug des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX ein Prototyp der neuen „Starship“-Rakete sicher gelandet – und erst dann explodiert. Bei dem Test am Mittwoch (Ortszeit) im US-Bundesstaat Texas, den das Unternehmen live übertrug, landete die unbemannte Rakete kurz nach dem Start sicher wieder stehend auf dem Boden – und ging dann wenige Minuten später in Flammen auf.

Warum die Rakete explodierte, ist noch nicht klar. „Das Hauptziel des heutigen Testflugs war, ausreichend Daten zu sammeln dazu, wie man das Raumschiff beim Wiedereintritt (in die Erdatmosphäre) kontrolliert“, sagte SpaceX-Ingenieur John Insprucker. „Und das haben wir erfolgreich erreicht.“ Bei zwei vorherigen Tests im Dezember und Februar hatte die Landung nicht geklappt.

Nach den Plänen von SpaceX-Gründer Elon Musk soll die Rakete „Starship“ eines Tages Fracht und Menschen zum Mond und zum Mars befördern.

In der Stadt Salzburg hat gestern eine 92-jährige Autolenkerin mit ihrem Pkw einen Kinderwagen erfasst. Darin saß ein knapp zweijähriges Mädchen. Das Kind dürfte unverletzt geblieben sein. Auf die Lenkerin warten den ermittelnden Behörden zufolge eine Anzeige wegen Fahrerflucht.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

Im Salzburger Pongau hat die Polizei einen mit CoV infizierten Arzt festgenommen, der einen Patienten ohne Mindestabstand und Maske behandelt haben soll. Zuerst wurde er auf freiem Fuß angezeigt, er sei aber wieder in seiner Ordination aufgetaucht.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

Ein 57-jähriger Mann, der im September seine Ehefrau in Schwechat (Niederösterreich) erstochen haben soll, ist gestern in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen worden. Er sei unzurechnungsfähig gewesen.

Mehr dazu in noe.ORF.at

Bei einem schweren Erdbeben im Zentrum von Griechenland sind gestern elf Menschen verletzt und rund hundert Gebäude beschädigt worden. Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) eine Stärke von 6,3 und ereignete sich nahe der Stadt Larissa. Aus Angst vor Nachbeben rannten viele Menschen panisch auf die Straßen.

Nach Angaben der Rettungskräfte mussten ein Schwerverletzter und zehn Leichtverletzte versorgt werden. Ein 55-jähriger Mann musste in Larissa wegen Kopfverletzungen im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er von Steinen oder Ziegeln getroffen worden war, wie ein Krankenhausmitarbeiter berichtete.

In Damasi stürzte der Glockenturm einer Kirche ein. Außerdem wurde eine Schule durch das Erdbeben beschädigt. „Zum Glück haben die Lehrer es geschafft, die Kinder sehr schnell hinauszubringen, und es gab keine Opfer“, sagte der Bürgermeister von Tyrnavos, Giannis Kokkouras, dem Fernsehsender Skai TV.

Hilfsangebot aus der Türkei

„Alles passierte sehr schnell, die Leute rannten aus den Gebäuden“, sagte Chrissoula Katsiouli aus der Ortschaft Elassona nahe Larissa der Nachrichtenagentur AFP. Es habe Nachbeben gegeben. Medienberichten zufolge waren die Erschütterungen des schweren Bebens auch im Zentrum und im Norden des Landes zu spüren. Nach Angaben der Zivilschutzbehörde ereigneten sich auch mehrere Erdrutsche.

Das Athener Observatorium für Geodynamik teilte mit, das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,0 habe 238 Kilometer nördlich von Athen in der Nähe von Larissa gelegen. Von den Nachbeben erreichte eines die Stärke 5,7.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu rief seinen griechischen Kollegen Nikos Dendias an, um ihm die Hilfe seines Landes anzubieten. Vergangenes Jahr im Oktober hatten die beiden Länder, deren Beziehungen seit Langem angespannt sind, nach einem schweren Erdbeben in der Ägäis zusammengearbeitet. Dabei waren auf der griechischen Insel Samos zwei Jugendliche gestorben. In der Türkei gab es damals 114 Todesopfer und mehr als tausend Verletzte.

Nach dem schweren Autounfall von Golfstar Tiger Woods untersuchen die Behörden einen Datenschreiber aus dem verunglückten Fahrzeug. US-Medien berichteten gestern von einem entsprechenden Durchsuchungsbefehl.

Nach Angaben von „USA Today“ verzichtete die Polizei auf einen weiteren Durchsuchungsbefehl, um Woods’ Blut auf Spuren von Substanzen untersuchen zu dürfen. Sheriff Alex Villanueva hatte wiederholt gesagt, es habe keinerlei Anzeichen gegeben, dass der 45 Jahre alte Sportler unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden habe, als er in der vergangenen Woche mit seinem SUV von der Straße abkam und sich mehrfach überschlug.

Woods hatte sich bei dem Unfall mehrere offene Brüche am rechten Bein zugezogen und liegt in einem Krankenhaus in Los Angeles. Ob er auf den Golfplatz zurückkehrt, ist offen.

Bei der aktuellen Ziehung bei Lotto „6 aus 45“ hat kein Mitspieler die sechs Richtigen – das bedeutet Jackpot. Im Topf liegen 1.719.492,35 Euro.

Es wurden folgende Gewinnzahlen ermittelt:

1 6 7 13 17 37/Zusatzzahl 45

Die aktuelle LottoPlus-Zahlen lauten:

1 8 13 21 35 38

Die aktuelle Joker-Zahl lautet:

5 1 4 6 5 7

Alle Angaben ohne Gewähr

Kultur

Der Schauspieler Geoffrey Scott, bekannt als Nebendarsteller in der US-Fernsehserie „Der Denver-Clan“, ist Medienberichten zufolge gestorben. Wie die Magazine „Variety“ und „Hollywood Reporter“ unter Berufung auf die Frau Scotts berichteten, starb der Amerikaner bereits am 23. Februar im Alter von 79 Jahren.

Von 1982 bis 1984 hatte er ab der dritten Staffel von „Der Denver-Clan“ die Rolle von Mark Jennings verkörpert, dem ersten Ehemann von Krystle Carrington (Linda Evans).

Scott spielte laut „Hollywood Reporter“ in 45 Episoden mit. Zugleich war er auch ein bekanntes Werbegesicht: Er trat als Marlboro-Man auf, aber warb auch für die Zigarettenmarke Camel oder die Männerpflege-Marke Old Spice.

Science

Regelmäßiges Gehirntraining verbessert nicht nur die kurze Merkfähigkeit, sondern auch das Langzeitgedächtnis – und zwar mit einer Methode, die schon im antiken Griechenland bekannt war. Diese „Gedächtnispalast“-Methode haben nun Psychologinnen und Psychologen untersucht.

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Unter dem Motto „Tanz die Doktorarbeit“ stellen Jungforscher und Jungforscherinnen ihre Dissertation als akademische Gymnastik vor. Gewonnen hat den Wettbewerb diesmal ein finnischer Physiker – mit Anleihen aus dem Battle-Rap. Im Fach Sozialwissenschaften siegte ein Beitrag aus Österreich.

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