Ausland

In der Türkei hat ein Gericht heute 27 Angeklagte wegen des gescheiterten Putschversuchs 2016 zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Sie wurden des „versuchten Sturzes der verfassungsmäßigen Ordnung“, des „versuchten Mordes am Präsidenten“ und des Totschlags für schuldig befunden, wie eine AFP-Reporterin vom Prozess in Ankara berichtete.

Insgesamt standen 475 Beschuldigte in dem Hauptverfahren wegen des Umsturzversuchs gegen die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan vor Gericht.

Die Mehrheit der 27 zu lebenslanger Haft Verurteilten sind Offiziere und Piloten. Die Piloten sollen mehrere Gebäude in Ankara aus der Luft bombardiert haben. Die Offiziere werden beschuldigt, den Putsch von der Militärbasis Akinci aus angeführt zu haben. Mit den Urteilen gegen die restlichen mehr als 400 Angeklagten wurde im Laufe des Donnerstags gerechnet.

Zehntausende Menschen festgenommen

Bei dem Putschversuch im Juli 2016 waren nach offiziellen türkischen Angaben mehr als 250 Menschen getötet worden. Die türkische Regierung macht die Bewegung des islamischen Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich. Dieser lebt seit 1999 im US-Exil. Er bestreitet die Vorwürfe.

Nach dem Umsturzversuch verschärfte die türkische Regierung ihr Vorgehen gegen die Opposition drastisch. Landesweit wurden Hunderte Gerichtsverfahren in Gang gesetzt. Zehntausende Menschen wurden festgenommen, Zehntausende Beschäftigte des Staatsdienstes entlassen.

Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed hat im Konflikt mit der abtrünnigen Region Tigray eine Militäroffensive auf die Regionalhauptstadt Mek’ele angeordnet. Er habe die Armee angewiesen, „die dritte und letzte Phase“ im Vorgehen gegen die in Tigray regierende Volksbefreiungsfront TPLF einzuleiten, erklärte Abiy auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Die Frist für eine Kapitulation sei verstrichen. Bei dem Angriff werde „alles getan“, um die Zivilbevölkerung zu schützen und Mek’ele vor „größerem Schaden“ zu bewahren.

Abiy hatte den Anführern in Tigray am Sonntag ein 72-stündiges Ultimatum gestellt. Er rief die Kämpfer der in der nordäthiopischen Grenzregion regierenden TPLF auf, sich zu ergeben. TPLF-Chef Debretsion Gebremichael wies das Ultimatum zurück.

Konflikt Anfang November eskaliert

In Tigray gibt es bereits seit Monaten Spannungen. Die dort regierende TPLF dominierte drei Jahrzehnte lang die äthiopische Politik, bevor der aktuelle äthiopische Regierungschef Abiy 2018 an die Macht kam. Die TPLF erkennt Abiy nicht an, der im vergangenen Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war.

Anfang des Monats sandte Abiy Streitkräfte nach Tigray, wodurch der Konflikt mit der TPLF vollends entbrannte. Abiy hat die Appelle internationaler Politiker, die Kämpfe einzustellen und einen Vermittler in dem Konflikt zuzulassen, zurückgewiesen.

Hunderte Menschen sind Berichten zufolge bei den Kämpfen in Äthiopien bisher getötet worden, Zehntausende flohen aus dem Konfliktgebiet in den benachbarten Sudan. Beobachter befürchten, dass sich die Gefechte ausweiten und die ganze Region destabilisieren könnten.

Rund sechs Wochen nach der Enthauptung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen mutmaßlichen Islamisten ermitteln die Behörden gegen drei Schüler und eine Schülerin. Drei Jugendlichen wirft die Justiz „Beihilfe zu einem terroristischen Mord“ vor, wie es heute aus Ermittlerkreisen hieß. Die 13 und 14 Jahre alten Jugendlichen sollen dem Täter den Lehrer vor der Schule bei Paris gezeigt haben.

Einer Schülerin Patys werden zudem „falsche Anschuldigungen“ vorgeworfen. Der Lehrer hatte Mohammed-Karikaturen in einer Stunde zur Meinungsfreiheit gezeigt, an der sie selbst gar nicht teilgenommen hatte. Ihr in Untersuchungshaft sitzender Vater hatte daraufhin mehrere Internet-Videos veröffentlicht, in dem er dem Pädagogen die „Diskriminierung“ von Muslimen vorwarf. Zudem soll der Vater vor dem Mord im Kontakt mit dem Täter gestanden haben.

Der 47-jährige Paty war am 16. Oktober nahe seiner Schule im Pariser Vorort Conflans-Sainte-Honorine von einem 18-jährigen Russen tschetschenischer Herkunft enthauptet worden. Der Anschlag sorgte in ganz Frankreich für Entsetzen. Präsident Emmanuel Macron verteidigte danach das Zeigen von Mohammed-Karikaturen, woraufhin es zu Protesten in muslimisch geprägten Ländern und Boykottaufrufen gegen Frankreich kam.

US-Präsident Donald Trump hat seinen ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn begnadigt. „Es ist mir eine große Ehre, bekanntzugeben, dass General Michael T. Flynn eine vollständige Begnadigung erhalten hat“, schrieb Trump gestern auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Der pensionierte General war in die Russland-Affäre um mögliche Wahlbeeinflussung aus Russland verstrickt. Trump könnte vor dem Ende seiner Amtszeit am 20. Jänner noch weitere Personen begnadigen.

In seinem Tweet beglückwünschte Trump Flynn und dessen Familie: „Ich weiß, dass Sie und Ihre wunderbare Familie jetzt ein wirklich fantastisches Thanksgiving haben werden!“ Trump hat wiederholt erklärt, Flynn habe kein Gesetz gebrochen.

Nur drei Wochen im Amt

Flynn war 2017 nur etwas über drei Wochen als Nationaler Sicherheitsberater im Amt gewesen. Später räumte er im Zuge der Ermittlungen wegen möglicher russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl 2016 ein, die Bundespolizei FBI belogen zu haben. Auch Vizepräsident Mike Pence soll er in der Sache angelogen haben. Flynn war der einzige, der sich in den Untersuchungen des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller für schuldig bekannte.

ehemaligen  Sicherheitsberater Michael Flynn
Reuters/Carlos Barria

Im Jänner hatte Flynn beantragt, sein Geständnis zurückzuziehen, kurz bevor ein Urteil in seinem Verfahren erwartet wurde. Das Justizministerium forderte im Mai in einem höchst ungewöhnlichen Schritt ein Ende des Verfahrens. Man sei nicht überzeugt, dass die Anhörung Flynns im Jänner 2017 auf einer legitimen Ermittlungsbasis erfolgt sei, hieß es dazu unter anderem. Trump hatte Flynn daraufhin als „Helden“ gefeiert.

Der Fall hing nach dem umstrittenen Vorstoß des Justizministeriums bei einem Bundesgericht fest. Die dort zuständige Richterin hatte nicht zugestimmt, die Vorwürfe gegen Flynn fallen zu lassen.

COV Ausland

Nach dem gestrigen deutschen Bund-Länder-Beschluss zur Verlängerung des Coronavirus-Teil-Lockdowns hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bürger um Geduld gebeten. Angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen wären Lockerungen der Auflagen „noch nicht verantwortbar“, sagte Merkel heute in einer Regierungserklärung im Bundestag.

Zwar sei das „dramatische, exponentielle Wachstum“ gestoppt. Es gebe aber nun lediglich eine „Seitwärtsbewegung“ – und es sei noch nicht zu der „so dringend notwendigen Trendumkehr nach unten“ gekommen.

„Unser Ziel ist und bleibt es, die Infektionszahlen so weit zu senken, dass die Gesundheitsämter wieder in der Lage sind, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen“, sgte Merkel. Das sei dann erreicht, wenn die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen unter 50 sinke. In den meisten Regionen Deutschlands liegt der Wert derzeit deutlich darüber.

Lockerungen über Weihnachtsfeiertage geplant

Zur Eindämmung der Pandemie werden in Deutschland private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt begrenzt. Kinder bis 14 Jahre fallen nicht unter die Regelung.

Die strengen Beschränkungen werden allerdings über Weihnachten gelockert. Von 23. Dezember bis 1. Jänner dürfen sich maximal zehn Personen treffen, Kinder bis 14 Jahre fallen nicht unter die Regelung, wie aus dem Beschlusspapier von Bund und Ländern hervorgeht.

Beschlossen wurde auch, dass der aktuell geltende Teil-Lockdown mit der Schließung unter anderem von Restaurants, Theatern, Fitnessstudios und Freizeiteinrichtungen bis zum 20. Dezember verlängert wird.

Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat die Amerikaner im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zur Einheit aufgerufen. „Ich weiß, dass das Land des Kampfes überdrüssig geworden ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns im Krieg mit dem Virus befinden, nicht miteinander, nicht untereinander“, sagte Biden gestern in seinem Heimatort Wilmington im Bundesstaat Delaware.

Biden wandte sich anlässlich des heutigen Feiertags Thanksgiving mit mahnenden Worten an die Amerikaner. Zu Thanksgiving kommen Familien und Freunde üblicherweise zu großen Feiern zusammen. Biden forderte die Amerikaner erneut dazu auf, wegen der Infektionsgefahr darauf zu verzichten. Angesichts des „dramatischen Anstiegs“ der Neuinfektionen forderte Biden eine „Verdoppelung“ der Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie.

„Wir haben in diesem Kampf noch Monate vor uns“, sagte Biden. Zugleich versuchte er, Zuversicht zu verbreiten. „Wenn Sie auf unsere Geschichte zurückblicken, sehen Sie, dass die Seele unserer Nation unter den schwierigsten Umständen geschmiedet wurde.“

Angelobung für 20. Jänner geplant

Der Demokrat Biden setzte sich bei der Wahl vom 3. November gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump durch. Biden soll am 20. Jänner als neuer Präsident vereidigt werden. Der bisherige Amtsinhaber Donald Trump zweifelt das Ergebnis allerdings fortlaufend an.

„Unsere Demokratie wurde dieses Jahr auf die Probe gestellt“, sagte Biden dazu. „In Amerika haben wir vollwertige und faire und freie Wahlen. Und dann akzeptieren wir die Ergebnisse.“

Südkorea hat nach Angaben der Gesundheitsbehörden mit 583 bestätigten Coronavirus-Fällen den höchsten Stand binnen 24 Stunden seit März gemeldet. Seit dieser Woche gelten daher in der Hauptstadt Seoul und den umliegenden Regionen strengere Abstandsregeln.

„Covid-19 ist angekommen, direkt neben Ihnen und Ihrer Familie“, sagte Gesundheitsminister Park Neung Hoo bei einem Treffen mit Vertretern der Gesundheitsbehörden.

Live

Derzeit findet die Sondersitzung des Nationalrats mit Debatte und Abstimmung zum Budget 2021 statt.

Inland

Der Nationalrat hat heute einen Abstimmungsfehler korrigieren und den Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2024 erneut beschließen müssen. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), der die Panne zu verantworten hatte, entschuldigte sich gleich zum Auftakt der Sondersitzung für den „Lapsus“.

Nötig wurde der neuerliche Beschluss, weil der Koalition am vorigen Donnerstag eine Abstimmungspanne unterlaufen war. Ein Abänderungsantrag von ÖVP und Grünen trug nämlich nur die Unterschrift von vier anstatt der nötigen fünf Abgeordneten. Trotzdem wurde er von Sobotka zur Abstimmung zugelassen.

Nachdem die Parlamentsdirektion die Panne im Nachhinein entdeckte, entschloss man sich, die Abstimmung über den Finanzrahmen zu wiederholen, um einen verfassungskonformen Beschluss zu garantieren.

Opposition nutzte Debatte erneut für breite Kritik

Beschließen mussten ÖVP und Grüne ihren Finanzrahmen freilich auch im zweiten Anlauf alleine, denn die Opposition blieb bei ihrer Ablehnung. Kritik gab es unter anderem an zu laxen Regeln für die Abwicklung der Coronavirus-Wirtschaftshilfen.

SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer forderte ÖVP und Grüne auf, Krankenhäusern und Gemeinden angesichts der Coronavirus-Krise deutlich mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Außerdem kritisierte er die von der Regierung ausgeschriebenen 210 Mio. Euro schweren Verträge für Werbung und PR.

Für die FPÖ kritisierte Finanzsprecher Hubert Fuchs, dass der aktuelle Finanzrahmen nur den „Lockdown light“ und nicht den verschärften Lockdown berücksichtige. Unzufrieden ist er außerdem mit den von ÖVP und Grünen im Budgetausschuss auf den Weg gebrachten Änderungen bei den Coronavirus-Förderungen.

NEOS pochte in der Debatte einmal mehr auf eine Generalamnestie für all jene Personen, die im Frühjahr auf Basis der rechtswidrigen Covid-19-Verordnungen bestraft wurden. Vizeklubchef Nikolaus Scherak warf der Regierung vor, Bürgerinnen und Bürger für jeden Fehler zu bestrafen, die eigenen Fehler aber herunterzuspielen.

Die Entscheidung, ob in Niederösterreich heuer Silvesterfeuerwerke stattfinden dürfen, treffen die jeweiligen Gemeinden. Der ÖVP-Gemeindebund will mit einer Empfehlung noch abwarten, der Gemeindevertreterverband der SPÖ-Gemeinden ist gegen die Silvesterfeuerwerke.

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COV Inland

Eine Charge von zehn Millionen CPA-Masken könnte von einem gestern bekanntgewordenen Mangel betroffen sein. Sie dürfen daher statt wie geplant als FFP2- nur noch als FFP1-Masken verwendet werden, bestätigte das Gesundheitsministerium gestern Abend einen Bericht der ZIB2. Die Masken wurden im Sommer vom Roten Kreuz im Auftrag des Wirtschaftsministeriums bestellt und vom Gesundheitsministerium an die Länder zugewiesen. Wie viele Masken aus der Charge tatsächlich betroffen sind, werde aktuell geprüft. Die Prüfung findet in enger Abstimmung mit den Bundesländern statt.

Bundesländer informiert, Masken werden getauscht

Bekannt wurde der Mangel, nachdem ein Pflegeheim in Kärnten eine Maske beanstandet hatte und bei einer neuerlichen Testung festgestellt worden war, dass bei Schutzprodukten mit Losnummer SC20200045 der Durchlass größer als erlaubt war. Diese Masken werden nun getauscht, bei Engpässen stehen laut Ministerium vorerst drei Millionen FFP2-Masken zur Verfügung – nach dem Testergebnis seien alle Bundesländer informiert worden samt der Empfehlung, die betroffenen Masken nur noch als Mund-Nasen-Schutz einzusetzen.

Der Fall ist ungewöhnlich, da einem Betrieb üblicherweise Chargen mit Masken mit derselben Produktionslosnummer zugeteilt werden. Im Fall des Pflegeheimes waren das Produkte mit Losnummer SC20200040, die auch bei neuerlichen Tests den Vorgaben einer FFP2-Maske entsprachen. „Der Betreiber eines Pflegebetriebs hat allerdings bemerkt, dass innerhalb derselben Charge auch andere Masken als die der geprüften Produktionslosnummer ausgeliefert wurden. Dieser Sachverhalt wird aktuell geprüft“, hieß es seitens des Ministeriums.

Wien lässt die betroffene Charge von Schutzmasken auf eventuell fehlerhafte Exemplare durch das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen prüfen. Insgesamt umfasse die georderte Tranche dieser Charge für Wien 2,14 Mio. Stück, wobei bisher nur ein Teil davon im Sozial- und Pflegebereich im Umlauf sei, sagte ein Sprecher. Eine Stückzahl war nicht zu erfahren.

Der SPÖ-Pensionistenverband (PVÖ) hat in einem Schreiben an die Regierung davor gewarnt, dass Menschen ohne Computer oder Smartphone von den Coronavirus-Massentests ausgeschlossen sein könnten. PVÖ-Präsident Peter Kostelka fordert in dem Schreiben, dass die Testteilnahme jener Menschen, die über keinen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse verfügen, sichergestellt werden müsse.

Der Brief des PVÖ richtet sich an Bundeskanzler Sebastian Kurz, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (beide ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). „Es muss sichergestellt werden, dass eine Teilnahme an Coronavirus-Massentests auch ohne die zwingende Verwendung von digitalen Kommunikationsmitteln gewährleistet ist“, schrieb Kostelka.

Das sei eine wichtige und notwendige Maßnahme in einer Zeit, in der viele ältere Menschen bereits verunsichert seien, nachdem in Südtirol ein „Timeslot“ via Internet für den Testtermin notwendig war und das Testergebnis per E-Mail bekanntgegeben worden sei. Mit einer solchen Vorgangsweise würden in Österreich nicht alle Menschen erreicht werden können, daher brauche es eine analoge Schiene der Kommunikation.

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) nun bei 414 (Stand: gestern, 14.00 Uhr). Das ist wie schon in den vergangenen Tagen ein weiterer Rückgang. Besonders hoch ist die 7-Tage-Inzidenz in Salzburg (608), Oberösterreich (560), Tirol (546) und Kärnten (535). Wien liegt mit 285 als einziges Bundesland unter dem Wert von 300.

Landesweit starben laut AGES bisher 2.502 Personen an den Folgen von Covid-19. Derzeit befinden sich rund 4.689 Erkrankte in Spitalsbehandlung, 704 davon auf der Intensivstation. Das ist nach einigen Tagen stabiler Zahlen wieder ein größerer Anstieg bei den Hospitalisierten.

Die AGES hatte zuletzt auf ein neues Berichtsschema umgestellt. Damit zeigen alle Werte die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In einer neuen Darstellung in ORF.at wird nun auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Ministerien: 5.802 Neuinfektionen

Die Zuordnungen machen die Kurve des Epidemieverlaufs genauer. Die Zahlen unterscheiden sich aber von den bisher gern als Kennwert verwendeten Zahlen der neu gemeldeten Infektionen, die vom Innen- und Gesundheitsministerium jedoch weiterhin kommuniziert werden. Das waren gestern (Stand: 9.30 Uhr) 5.802 neu Infizierte – etwas mehr als in den Tagen zuvor.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung für die Umstellung und die neue, genauere Zählweise in ORF.at/corona

Wirtschaft

Der Baukonzern Porr hat heuer in den ersten drei Quartalen hohe Verluste gebaut. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 46,8 Mio. Euro, wie das Unternehmen heute bekanntgab. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war noch ein Gewinn von 9,8 Mio. Euro erzielt worden.

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Seit gut drei Jahren gibt es in Niederösterreich „soziale Alltagsbegleiter“, die betagten Leuten in der Freizeit helfen. Ende des Jahres wäre das Pilotprojekt ausgelaufen, nun will die Landesregierung das Berufsbild fix einführen.

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Mitten in der Coronavirus-Krise entlässt der Unterhaltungskonzern Walt Disney 32.000 Mitarbeiter. Betroffen seien vor allem Angestellte in den Freizeitparks, teilte das US-Unternehmen heute mit. Das sind rund 14 Prozent der rund 223.000 Mitarbeiter, die Ende 2019 noch für den US-Konzern gearbeitet haben.

Im September hatte die Firma, die Vergnügungsparks betreibt, Kinofilme produziert und Fernsehsender im Angebot hat, noch von 28.000 Entlassungen gesprochen. Zuletzt hatte nur der eigene Streamingdienst Disney+ für positive Nachrichten gesorgt.

Die Entlassungen sollen in der ersten Jahreshälfte 2021 erfolgen, teilte das Unternehmen weiter mit. Gegenüber dem Branchenmagazin „Variety“ bestätigte eine Firmensprecherin, dass es sich bei den 32.000 Entlassungen um eine Aufstockung der ursprünglichen Pläne handelt.

Seit Ausbruch der Krise schreibt Disney hohe Verluste. Zwar kann der Konzern inzwischen wieder einige Vergnügungsparks betreiben, muss aber die Besucherströme streng kontrollieren und erreicht damit nur einen Bruchteil der möglichen Kapazitäten.

Die Gewerkschaft ver.di hat zu Streiks beim Onlinehändler Amazon aufgerufen. Mit Beginn der Nachtschicht sollten heute Beschäftigte unter anderem an den Standorten Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen die Arbeit niederlegen, wie die Dienstleistungsgewerkschaft mitteilte.

Die Streiks richten sich gegen die Weigerung des Unternehmens, die Tarifverträge des Einzelhandels zu unterzeichnen und einen Tarifvertrag zu „guter und gesunder Arbeit“ abzuschließen.

Die Streiks zum Schnäppchentag „Black Friday“ sollen bundesweit bis einschließlich Samstag fortgesetzt werden.

Der ehemalige Weltbank-Präsident James Wolfensohn ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Das teilte die Weltbank gestern mit. Der frühere Investmentbanker war in seiner Amtszeit von Juni 1995 bis Mai 2005 um den Kampf gegen Armut und gegen Korruption bemüht. Wolfensohn war vom damaligen US-Präsidenten Bill Clinton nominiert worden.

ehemaliger Weltbankpräsident James Wolfensohn
Reuters/Toby Melville

Der gebürtige Australier wurde 1980 zum US-Bürger. An der Spitze der Weltbank startete er gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Initiative für die am stärksten verschuldeten armen Länder (Heavily Indebted Poor Countries Initiative). Das Programm brachte rund 53 Milliarden Dollar Schuldenerlass für die 27 ärmsten Länder der Welt.

Sport

Im Dreikampf um die zwei Aufstiegsplätze in der Gruppe J der Europa League kann der LASK heute (18.55 Uhr) einen großen Schritt Richtung Sechzehntelfinale machen. Die Linzer empfangen den direkten Konkurrenten Royal Antwerpen und könnten den belgischen Cupsieger mit einem Sieg vielleicht entscheidend abhängen.

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Atalanta Bergamo hat gestern einen überraschenden Auswärtssieg gegen Liverpool in der UEFA Champions League gefeiert. Die Italiener, die das Hinspiel gegen die „Reds“ vor drei Wochen daheim noch mit 0:5 verloren hatten, schlugen das Team von Trainer Jürgen Klopp an der Anfield Road mit 2:0. Liverpool verpasste es am vierten Spieltag damit, den Aufstieg ins Achtelfinale vorzeitig zu fixieren.

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Österreichs ältester Fußballclub hat gestern für die erste Riesenüberraschung im Achtelfinale des Uniqa-ÖFB-Cups gesorgt. Der Vienna FC, aktuell Tabellenführer der viertklassigen Wiener Stadtliga, kickte auf der Hohen Warte den Bundesligisten Cashpoint SCR Altach mit 2:1 (1:1) aus dem Bewerb. Volkan Düzgün wurde mit einem Doppelpack zum Matchwinner für den Außenseiter.

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IT

Der SAP-Konkurrent Salesforce will sich Insidern zufolge den Bürochat-Anbieter Slack einverleiben. Es würden entsprechende Gespräche geführt, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Nach Berichten über die Verhandlungen stieg die Slack-Aktie gestern um 24 Prozent, womit die Firma auf dem Markt rund 21 Mrd. Dollar (17,7 Mrd. Euro) wert war. Das Papier lag zuletzt deutlich unter dem Rekordhoch von 42 Dollar aus dem vergangenen Jahr.

Das Offert kommt zu einem Zeitpunkt, in dem Slack im Gegensatz zu vielen anderen Technologiekonzernen Probleme hat, vom Digitalisierungstrend in der Coronavirus-Krise zu profitieren. Vor allem die scharfe Konkurrenz durch die Teams-Software von Microsoft erschwert es dem Unternehmen, neue Geschäftskunden zu gewinnen.

Zudem musste Slack angesichts des Wirtschaftsabschwungs viele Rabatte gewähren, um nicht komplett durch Teams ersetzt zu werden, das häufig im Office-Bürosoftware-Paket enthalten ist.

Keine Details zu möglichem Kaufpreis

Den Insidern zufolge betrachtet der Cloud-Pionier Salesforce, die mögliche Übernahme als logische Erweiterung seines Portfolios. Bisher ist unklar, welchen Preis Salesforce für Slack auf den Tisch legen würde. Einer mit der Angelegenheit vertrauten Person zufolge will Salesforce lieber in bar als in Aktien bezahlen.

Sollten die Verhandlungen erfolgreich sein, könne ein Deal noch vor der Veröffentlichung der Slack-Quartalszahlen am 9. Dezember bekanntgegeben werden. Salesforce gibt bereits am 1. Dezember Einblick in das abgelaufene Quartal. Weder Slack noch Salesforce waren für eine Stellungnahme erreichbar.

Chronik

Bei einem Unfall in Krottendorf-Gaisfeld (Steiermark) ist in der Nacht auf heute ein 35-Jähriger getötet worden. Der Weststeirer war mit seinem Auto von der Straße abgekommen und aus dem Fahrzeug geschleudert worden.

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Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Salzachtal-Straße zwischen St. Veit und Lend (Salzburg) beschäftigte heute die Einsatzkräfte. Es gab einen Auffahrunfall mit mehreren Pkw und einem Lkw.

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Eine 36-jährige Kärntnerin muss sich heute wegen versuchter Tötung eines Neugeborenen vor Gericht verantworten. Die Frau hatte im Jänner 2016 ihr Baby kurz nach der Geburt in einer Mülltonne deponiert. Zu dieser Zeit herrschte große Kälte. Das Kind wurde rechtzeitig entdeckt und ins Spital gebracht.

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Weiterhin unklar ist, was im Mai zum Großbrand auf der Lokalmeile Sunken City auf der Wiener Donauinsel geführt hat. Laut Polizei konnte die Brandursache nicht eindeutig geklärt werden. Das abgebrannte Lokal Sansibar wird nun verschrottet. Es wird aber nicht mehr ersetzt.

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Gut ein Jahr nach einem Massaker an Kindern und Frauen einer mormonischen Gemeinde in Mexiko ist der mutmaßliche Drahtzieher verhaftet worden. Einsatzkräfte von Militär und Geheimdienst hätten den Mann und zwei weitere mutmaßliche Mitglieder einer kriminellen Organisation im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua gefasst, teilte die Generalstaatsanwaltschaft des Landes gestern mit.

Damit seien nun insgesamt 17 Verdächtige im Zusammenhang mit der Tat vom 4. November 2019 festgenommen worden. Mutmaßliche Angehörige eines Drogenkartells hatten damals auf einer Landstraße gut 100 Kilometer südlich der US-Grenze zahlreiche Schüsse auf drei Geländewagen abgegeben.

Sechs Kinder und drei Frauen getötet

Dabei kamen sechs Kinder im Alter zwischen acht Monaten und elf Jahren sowie drei Frauen ums Leben. Die Opfer hatten sowohl die mexikanische als auch die US-Staatsbürgerschaft.

Sie gehörten einer mormonischen Gemeinde an, deren Gründer sich im Nordwesten Mexikos niedergelassen hatten, nachdem die mormonische Hauptkirche in ihrer US-amerikanischen Heimat die Polygamie Ende des 19. Jahrhunderts abgeschafft hatte.

Hintergründe noch nicht geklärt

Die mexikanischen Ermittler äußerten anfangs die Vermutung, dass die Frauen und Kinder bei Revierkämpfen zwischen zwei Gruppen des organisierten Verbrechens, La Linea und Los Salazar, eher zufällig zwischen die Fronten geraten waren.

Daran gibt es jedoch Zweifel – die Hintergründe der Morde sind bis heute unklar. Mexikanische Medien berichteten, bei dem nun verhafteten Hauptverdächtigen handle es sich um einen Regionalchef von La Linea, der als „El Mudo“ (Dt.: „Der Stumme“) bekannt sei.

Bei der aktuellen Ziehung von Lotto „6 aus 45“ hat ein Spielteilnehmer oder eine Spielteilnehmerin die richtigen sechs Zahlen getippt und darf sich über einen Gewinn von einer Mio. Euro freuen.

Folgende Gewinnzahlen wurden ermittelt:

10 13 15 26 33 39 / Zusatzzahl 35

Die Gewinnzahlen der LottoPlus Ziehung lauten:

1 6 7 10 24 30

Die Joker Zahl lautet:

1 5 3 8 2 3

Alle Angaben ohne Gewähr

Science

Verschwörungstheoretiker und ihre Anhänger haben derzeit Hochkonjunktur. Aus historischer Sicht ist das in Krisenzeiten wenig überraschend, erklärt ein Historiker. Neu sei die Geschwindigkeit der Verbreitung in „alternativen Medien“ im Internet und die wieder verstärkte Hinwendung von Teilen der Politik in diese Richtung.

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Blutuntersuchungen von Astronauten legen nahe, dass sich der Stress bei einem längeren Aufenthalt in der Schwerelosigkeit erhöht. Ein internationales Forscherteam hat eine stärkere Konzentration bestimmter Erbgutstückchen im Blut entdeckt.

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Der aus Tirol stammende Direktor für den Bereich Erdbeobachtung bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), Josef Aschbacher, ist laut italienischen Medien Favorit im Rennen um den Chefposten der ESA, den derzeit der Deutsche Johann-Dietrich Wörner innehat. Der Name von Wörners Nachfolger soll Mitte Dezember nach einer Abstimmung des ESA-Rats bekanntgegeben werden.

Direktor für den Bereich Erdbeobachtung bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), Josef Aschbacher
APA/Georg Hochmuth

Der 57-jährige Aschbacher ist seit 2016 Direktor für den Bereich Erdbeobachtung bei der ESA. Er arbeitet von Frascati bei Rom aus, wo sich der Sitz des European Space Research Institute (ESRIN) befindet. Er verwaltet das höchste ESA-Teilbudget. Laut italienischen Medien ist Italien bereit, Aschbachers Kandidatur für Wörners Nachfolge aktiv zu unterstützen.

Österreich steuert etwas mehr als zwei Prozent zum ESA-Budget bei. Die internationale Organisation wurde 1975 gegründet, hat 22 Mitglieder und hat sich ausschließlich der friedlichen Nutzung des Weltraums verschrieben.

Kultur

Joachim Meyerhoffs Roman „Wann wird es endlich wieder so wie es nie war“ wird verfilmt. Regie führt Sonja Heiss („Hedi Schneider steckt fest“). Der Film wird mit 500.000 Euro gefördert, wie die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters gestern mitteilte.

In dem Buch erzählt der nach Berlin gewechselte langjährige Wiener Burgschauspieler von seiner Jugend als Sohn des Direktors der Psychiatrie in Schleswig. Es ist Teil zwei von Meyerhoffs Romanreihe „Alle Toten fliegen hoch“.

Erst im September hatte Meyerhoff mit „Hamster im hinteren Stromgebiet“ den fünften Band der Reihe vorgelegt. Darin verarbeitete der Schauspieler seine Erfahrungen nach einem Schlaganfall, den er im Jahr 2017 erlitten hatte.

Der dänische Schauspieler Mads Mikkelsen (55) folgt Johnny Depp (57) als Bösewicht in der Filmserie „Phantastische Tierwesen“. Mikkelsen übernimmt die Rolle des Zauberers Gellert Grindelwald, wie das Studio Warner Bros. gestern (Ortszeit) mitteilte. Der dritte Teil aus dem Harry-Potter-Universum werde derzeit unter der Regie von David Yates in Leavesden nahe London produziert. Eddie Redmayne, Katherine Waterston, Ezra Miller und Jude Law treten dafür erneut vor die Kamera.

Schauspieler Mads Mikkelsen
Reuters/Tony Gentile

Depp hatte Anfang November seinen Rückzug aus der Filmserie mitgeteilt, Warner Bros. habe ihn zuvor darum gebeten. Zuvor hatte Depp eine Klage gegen die Boulevardzeitung „Sun“ verloren, in der es um den Vorwurf von häuslicher Gewalt in seiner Ehe mit der Schauspielerin Amber Heard ging.

Depp hatte in den ersten beiden Teilen der geplanten fünfteiligen Filmreihe – „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ (2016) und „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ (2018) – den Bösewicht gespielt. Der dritte Film soll im Juli 2022 in die Kinos kommen.

Mikkelsen kennt sich mit düsteren Charakteren aus. In „Casino Royale“ spielte er James Bonds Widersacher Le Chiffre, in der US-Serie „Hannibal“ den gleichnamigen Psychopathen.

Die Ufa will in ihren Film- und Fernsehproduktionen die deutsche Bevölkerung realistischer abbilden, etwa was den Anteil an Frauen, Homosexuellen und People of Color angeht. Dafür gibt sich das Filmunternehmen eine Selbstverpflichtung im Bereich Diversität, wie „Süddeutsche Zeitung“ und „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihren aktuellen Ausgaben berichten.

„Die Ufa strebt an, die Gruppen Gender, People of Color, LGBTIQ* und Menschen mit Beeinträchtigungen so abzubilden, wie es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht“, teilte eine Ufa-Sprecherin mit. Mit „People of Color“ sind Menschen gemeint, die Rassismuserfahrungen machen oder machen könnten, weil sie nicht als weiß oder westlich wahrgenommen werden.

„Im Gender-Bereich streben wir 50 Prozent an, bei Menschen mit Migrationshintergrund 25 Prozent, wie es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht“, sagte Geschäftsführer Joachim Kosack der „Süddeutschen Zeitung“. Die Quoten gelten jeweils für das gesamte Programm eines Jahres – nicht für jedes einzelne Format. Die Hauptrollen in Daily Soaps seien bereits jetzt fast zur Hälfte an Frauen vergeben – schwieriger sei eine Ausgeglichenheit bei Historiendramen über Wehrmachtssoldaten, so Kosack.

Bis 2024 sollen die Ziele erreicht werden. Die Quoten beziehen sich aber nur auf die Menschen vor der Kamera – bei Festangestellten hinter der Kamera sei man an das Gleichbehandlungsgesetz gebunden und dürfe keine Gruppe bevorzugen. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben auch hier auf mehr Diversität setzen. „Mehr Diversität hinter der Kamera ist eine Voraussetzung für mehr Diversität vor der Kamera“, so die Sprecherin.

Panorama

Der Waldrapp zählt zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit und gilt in freier Natur als beinahe ausgestorben. Der Tierpark Rosegg nimmt an einem EU-Projekt zur Wiederansiedelung teil. Bisher wurden die Tiere sogar auf ihrem Zug in den Süden begleitet, in der Pandemie musste man andere Wege finden.

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Leute

Der schwedische Prinz Carl Philip (41) und seine Frau Prinzessin Sofia (35) sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das schwedische Königshaus heute mit. Der jüngere Bruder von Kronprinzessin Victoria und seine Frau hätten sich bereits gestern mit leichteren Krankheitssymptomen gemeinsam mit ihren Kindern in häusliche Quarantäne begeben.

Im Anschluss sei ihre Coronavirus-Infektion festgestellt worden. Den beiden gehe es den Umständen entsprechend gut. Schwedens König Carl XVI. Gustaf (74), Königin Silvia (76), Victoria (43) und ihr Gatte Prinz Daniel (47) sollen nun ebenfalls getestet werden.